Dutzende Bootsflüchtlinge südlich von Rom gestrandet

12. Februar 2016 - 10:46 Uhr

Wahrscheinlich Dutzende von Bootsflüchtlingen aus Afrika sind südlich von Rom bei Latina gestrandet. Die Behörden gingen von mindestens 70 und maximal 150 illegalen Einwanderern aus, berichteten italienische Medien.

Bisher wurden allerdings nur elf der illegalen Migranten gefasst. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Festgenommenen um neun Erwachsene und zwei Minderjährige - alle aus Ägypten oder Tunesien.

"Es ist extrem ungewöhnlich, dass hier Bootsflüchtlinge stranden", kommentierte der Chef der Hafenpolizei von Latina, Antonio Cilento. Die Polizei suche weiter nach den übrigen Flüchtlingen und eventuellen Helfershelfern an Land. Tatsächlich strandeten bisher die meisten Flüchtlingsboote weiter südlich auf Sizilien oder an der Küste Apuliens.