Durchbruch in der Stammzellen-Forschung

13. Februar 2016 - 19:52 Uhr

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es nach eigenen Angaben zum ersten Mal gelungen, menschliche Hautzellen in embryonale Stammzellen umzuwandeln. Dazu hätten sie Zellkerne aus Hautzellen entnommen und einer Eizelle eingepflanzt, wie die Forscher der Oregon Health & Science University in Portland mitteilten. Nicht nur, dass die Zellkerne in der neuen Zelle wuchsen. Es hätten sogar embryonale Stammzellen gewonnen werden können, die später in jede Art von Körperzelle umgewandelt werden könnten.

Die Wissenschaftler sprachen von einem Durchbruch. Man sei der Heilung von Krankheiten wie Parkinson, Multipler Sklerose, Herzkrankheiten und von Verletzungen des Rückenmarks deutlich näher gerückt.