"Ich würde es nie wegmachen"

Durch ihr Muttermal im Gesicht fand Mariana die große Liebe

28. August 2019 - 14:17 Uhr

Mutter befürchtete Mobbing - dann kam alles ganz anders

Mariana Mendes' Gesicht ist von einem ganz besonderen Merkmal gezeichnet. Ein Muttermal, das sich über ihre Augen bis auf die Nase erstreckt und ihr ein einzigartiges Gesicht verleiht. Nie hat die 24-Jährige aus Brasilien das als Belastung gesehen - im Gegenteil. 

"Auf der Straße werde ich oft gefragt, was das in meinem Gesicht ist", erzählt Mariana. "Ich erkläre dann gerne, was es ist: Eben nur ein Muttermal." Wie offen und erwachsen Marian mit diesem Thema umgeht, hat auch ihre Mutter erstaunt. Sie hatte Angst, ihre Tochter würde deswegen gehänselt werden und daran zerbrechen. "Als sie so vier, fünf Jahre alt war, habe ich mir Sorgen gemacht, weil sie bald zur Schule gehen würde und weil sie dort vielleicht von ihren Mitschülern gemobbt werden könnte", so ihre Mutter im Interview. Doch die Laser-Behandlung, die ihre Mutter daraufhin für ihre Tochter organisierte, verblasste das Muttermal nur wenig. Also beschloss sie, Mariana später selbst entscheiden zu lassen, ob sie das Muttermal wegmachen lassen will oder nicht.   

"Mein Muttermal war eines der Dinge, das ihn angezogen hat"

"Meine Entscheidung war, dass ich es nie weg mache", das steht für die Studentin fest. Durch ihre positive Ausstrahlung hatte sie in der Schule oder an der Universität nie Probleme mit dem Muttermal in ihrem Gesicht. Das Markenzeichen hat ihr sogar geholfen, ihren derzeitigen Freund kennenzulernen: "Mein Muttermal war eines der Dinge, das ihn angezogen hat", erzählt Mariana stolz. Er habe gesehen, dass sie glücklich sei wie sie ist. Mittlerweile ist die junge Frau sogar Model und ein Vorbild für andere. Ihre Botschaft an Menschen mit kleinen Schönheitsfehlern, die einen nur umso einzigartiger machen, sehen Sie im Video!