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Durch heißes Baden abnehmen? So soll es funktionieren

Mit einem heißen Vollbad abnehmen?
Mit einem heißen Vollbad abnehmen? So soll es funktionieren 02:21

Ein heißes Bad lindert viele Beschwerden

Ein schönes heißes Vollbad - nach einem anstrengenden Tag ist das genau das Richtige! Neben der wohltuenden und entspannenden Wirkung soll das heiße Nass uns sogar beim Abnehmen helfen. Wenn Sie regelmäßig ein Vollbad nehmen, verschwindet nämlich nicht nur der Heißhunger, Sie verbrennen auch gleich noch jede Menge Kalorien. Wie genau das funktioniert, erklärt der Arzt Dr. Markus Frühweinim Video.

Dafür ist ein heißes Vollbad außerdem gut

Erkältung und Fieber

Ein heißes Bad kann richtig gesund sein. So ist es hilfreich bei Erkältungen. Bei hohem Fieber eignet sich ein "absteigendes Vollbad". Dazu lassen Sie sich ein Vollbad ein, das eine Temperatur von etwa 35 Grad haben sollte. Nach zehn Minuten baden lassen Sie kaltes Wasser dazu laufen und senken somit die Temperatur auf 30 Grad. Dies entzieht dem Körper Wärme und das Fieber sinkt.


Muskelkater

Nach einer ausgiebigen Runde Sport kann ein heißes Bad zwar keinen Muskelkater verhindern, aber zumindest etwas lindern. Das warme Wasser regt die Durchblutung an und der Heilungsprozess wird beschleunigt.


Chronische Entzündungen

Bei andauernden Schmerzen fördert die Wärme des Wassers die Durchblutung und damit den Stoffwechsel. Gifte werden abtransportiert und der Entzündungsherd mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich aber eher ein kaltes Bad.


Entspannung

Wenn Sie sich gestresst, unruhig oder angespannt fühlen, kann ein heißes Vollbad helfen. Die Wärme trägt zur Entspannung bei und macht angenehm müde.


Es gilt zu beachten: Je heißer das Bad ist, desto kürzer sollte die Badezeit sein. Wenn sich Schweißperlen auf der Stirn bilden oder Herzklopfen auftritt, das Baden umgehend beenden.

Nach einem heißen Bad zudem unbedingt auf den Kreislauf achten und nicht zu schnell aus der Wanne steigen.


Ein heißes Bad sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie ein Beinvenenleiden wie Krampfandern oder Thrombose haben, an einer Herzschwäche leiden, niedrigen Blutdruck oder entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. rheumatoide Arthritis oder aktivierte Arthrose) haben.

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