Polizei-Großeinsatz in Düsseldorf

Massen-Streit im Freibad: Einer gegen 400

01. Juli 2019 - 16:20 Uhr

Es fing mit einem einfachen Streit an ...

Am frühen Samstagabend spielten sich unglaubliche Szenen im Düsseldorfer Rheinbad ab: Ein Mann stand gut 400 Jugendlichen gegenüber. Es fing mit einem einfachen Streit an und schaukelte sich immer weiter hoch - bis die Polizei eintraf.

Groß-Einsatz für die Polizei

ARCHIV - 13.09.2015, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Blick auf das Rheinbad. In dem Düsseldorfer Freibad ist es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Die Polizei rückte am 29.06.2019 mit Dutzenden Beamten an und versu
Der Streit eskalierte zum Glück nur verbal.
© dpa, Rolf Vennenbernd, ve lof

Ein Familienvater stritt sich im Freibad mit einer Gruppe Jugendlicher. Dem Streit sollen sich immer mehr Jugendliche angeschlossen haben, sodass es am Ende mehrere Hundert waren. Die Badeaufsicht rief die Polizei, um die Situation aufzulösen.

Als die Beamten eintrafen, soll der Vater schützend vor seiner Familie gestanden haben - umringt von der Gruppe, mit denen er in Wortgefechte und einzelne Rangeleien verwickelt war. Die Beamten versuchten zunächst die Jugendlichen zu trennen und wurden dabei selbst zur Zielscheibe. Es flogen Pappkartons, sie wurden provoziert und angepöbelt.

Keine Verletzten

Zum Glück blieb es bei den verbalen Auseinandersetzungen. Laut der Polizei soll niemand körperlich verletzt worden sein. Die Polizei begleitete die Familie aus dem Schwimmbad - das Freibad wurde dann geschlossen. Die Räumung des Schwimmbads dauerte insgesamt drei Stunden. Das Personal des Schwimmbads hatte Sorge vor weiteren Auseinandersetzungen und die übrigen Badegäste waren sehr verunsichert.

Als das Bad geräumt wurde, soll es am Düsseldorfer Messebahnhof weitere Auseinandersetzungen gegeben haben. Ein Teil der Gruppe fiel weiter negativ auf, da sie am Bahnhof schrien. Auch hier wurde aber niemand verletzt.