20. Juni 2019 - 11:11 Uhr

Wegen des Inkrafttretens der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im vergangenen Jahr sind bei Thüringens obersten Datenschützer fast doppelt so viele Anliegen eingegangen wie im Vorjahr. Rund 22.200 Anfragen gingen im vergangenen Jahr in seiner Behörde ein, wie der Landesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit, Lutz Hasse, am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Im Vorjahr waren es noch rund 12.200 Anliegen. Laut Hasse seien bisher noch keine Bußgelder verhängt worden, die ersten 66 seien aber in Vorbereitung. Die Höhe der Bußgelder reiche von 100 Euro bis 5000 Euro.

In einer Hochrechnung geht Hasses Behörde davon aus, dass sich in diesem Jahr noch einmal mehr Bürger, Unternehmen, Vereine oder Behörden an die Datenschützer wenden. Demnach rechnet man mit rund 24.600 Anfragen im laufenden Jahr.

Quelle: DPA