DSDS 2014: Trotz Froschgift kann Bruno beim Casting nicht punkten

02. Juni 2015 - 13:31 Uhr

Bruno Traslatti de Mello setzt vergebens auf "gute Strahlungen und gute Energie"

Dem 29-jährigen Bruno aus Brasilien sind "gute Strahlungen und gute Energie" sehr wichtig. Als ihm dann vor einiger Zeit besonders gute Schwingungen erschienen sind, nachdem er von einem Schamanen mit Froschgift besprüht wurde, und ihm sein "Guru" Dieter Bohlen erschienen ist, will er jetzt beim Casting von "Deutschland sucht den Superstar" punkten. Fleißig geübt hat er – auch wenn die DSDS-Jury davon leider nicht viel zu sehen bekommt.

Mit einer Rassel und einer Holzhand bewaffnet kommt DSDS-Kandidat Bruno Traslatti de Mello zum Casting von "Deutschland sucht den Superstar". Bruno erklärt, dass es sich dabei um "hoch spirituelle Instrumente, welche die Schamanen benutzen, um den Geist zu rufen" handelt. Doch Prince Kay One ist irritiert und vermutet bei der Holzhand eher etwas anderes: "Das ist doch ein Sexspielzeug!" Doch der Brasilianer klärt ihn auf: "Sie soll schlechte Energie fernhalten."

Um Musik zu machen, braucht der DSDS-Kandidat seine spirituellen Gegenstände zwar nicht, aber sie sind mit ein Grund, warum er bei "Deutschland sucht den Superstar" antritt. Er habe in Brasilien an einer Zeremonie teilgenommen, bei der man sich um ein Feuer setze, ein Indianer aus dem Wald komme und Froschgift spritze. Dieter Bohlen hakt nach: "Auf einem Trip ist man dann irgendwie – wie, wenn man Pilze frisst?" Der Juror nimmt an, dass der DSDS-Kandidat sich auch vor diesem Casting etwas eingeworfen hat. Bruno antwortet nicht, sondern lacht nur.

Marianne Rosenberg wird langsam ungeduldig, weil sie nicht versteht, worauf Bruno mit seiner Geschichte hinaus möchte. Doch dann kommt Brunos Auflösung: "Dieter ist mein Guru. Eine Vision ist zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass Dieter mein Guru ist." Nur diese Erscheinung hat Bruno auf die Idee gebracht, sein Glück bei "Deutschland sucht den Superstar" zu versuchen.

DSDS-Kandidat Bruno singt "Wake me up" von Avicii

Zur Vorbereitung auf das Casting bei "Deutschland sucht den Superstar" habe Bruno jeden Tag eine halbe Stunde getanzt und eine Stunde gesungen, sagt er. Während der Performance zu "Wake me up" von Avicii, bekommt der DSDS-Kandidat aber selbst das Gefühl, nicht die beste Leistung zu bringen.

Brunos negative Selbsteinschätzung muss die DSDS-Jury bestätigen. "Ich habe ein bisschen geglaubt, das kann nicht wahr sein und ich glaube auch nicht, dass das so eine gut Idee ist, wenn du in die Unterhaltung gehst", findet Marianne Rosenberg. Prince Kay One warnt Bruno: "Mach das nie wieder mit diesem Froschgift! Das tut dir nicht gut. Du hast mich sehr gut unterhalten, aber ich sehe dich eher als Animateur auf Mallorca vorm Swimmingpool."

Selbst diesen Vorschlag schätzt Dieter Bohlen regelrecht als "gefährlich" ein. Vorsichtig versucht er Bruno beizubringen, dass die DSDS-Jury " zwar ausgefallene Kandidaten will, aber nicht ihn: "Vielleicht bist du einfach zu ausgefallen. Die Stimme war natürlich auch ein bisschen ausgefallen." Von Mieze Katz bekommt Bruno ebenfalls ein eindeutiges "Nein". Trotz der vier Gegenstimmen bedankt Bruno sich höflich für die Aufmerksamkeit und Zeit der Jury, bevor er den Casting-Raum geknickt verlässt.