DSDS 2013: Susan Albers über ihr eigenes Weiterkommen

21. April 2013 - 0:14 Uhr

Susan Albers über Tim David Weller: "Er wird seinen Weg gehen"

In der fünften Liveshow von "Deutschland sucht den Superstar" 2013 wird es bei der Entscheidung eng zwischen den beiden DSDS-Kandidaten Tim David Weller und Susan Albers. Die Zuschauer entscheiden, dass es Susan in die sechste Mottoshow schafft, während für Tim David der Traum vom Superstar zerplatzt. Doch wie fühlt es sich für Susan Albers an, auf einmal Wackel-Kandidatin zu sein?

Tim David Weller und Susan Albers sind in der fünften Liveshow der Jubiläumsstaffel von DSDS nicht nur Duett-Partner, sondern auch die beiden Kandidaten, die am Ende der Sendung um das Weiterkommen zittern müssen. DSDS-Kandidat Tim David Weller bekommt allerdings weniger Anrufe und scheidet aus. Während Susan Albers aber mit Tim David vorne auf der Bühne steht, trägt sie innerlich einen Kampf aus. "Ich habe innerlich so einen kleinen Kampfhund, der sagt: Kämpf, kämpf, kämpf. Denk an was Positives. Ich war aber auch schon im Kopf am Sachen packen", erklärt sie nachher die unterschiedlichen Gefühle, die einem durch den Kopf gehen und fügt hinzu: "Man steht da vorne und rechnet mit allem. Man kann die Leistungen vergleichen, aber nicht die Anrufe. Wenn Tim eine größere Fanbase hat, dann hat er eine größere Fanbase. Da kann ich noch so toll auf der Bühne sein und noch so tolle beziehungsweise schlechte Jurykritiken bekommen. Da fängt man an zu zweifeln." Darüber, dass sie es dann doch in die nächste Show geschafft hat, freut sie sich "tierisch", ist aber dennoch sehr traurig über das Aus von Tim David Weller. Bei einer Sache ist sie sich jedoch sicher: "Er wird da seinen Weg gehen."

DSDS-Kandidatin Susan Albers: "Ich wäre enttäuscht gewesen"

Dass DSDS-Kandidatin Susan Albers in der fünften Mottoshow plötzlich zu den Wackel-Kandidaten gehört, löst bei ihr zwiegespaltene Gefühle aus. "Es hat sich beschissen angefühlt. Man ist am Zittern. Ich hatte einen Teil in mir, der hat gesagt: 'Freu dich, wenn du es schaffst.' Ein anderer Teil hat gesagt: 'Sei dankbar für das, was du bis dahin erreicht hast. Es ist in Ordnung, wenn es vorbei ist. Schließ' damit ab und finde deinen Frieden.' Aber ich wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn es vorbei gewesen wäre", gesteht sie.

Mit der Jury-Kritik von Dieter Bohlen, der sie bei ihrem Einzelauftritt zu Aretha Franklins "Respect" als "karaokemäßig" und "Kopie" bezeichnete, kann sie gut umgehen und würde auch im Nachhinein nichts an ihrer Songwahl ändern. "Ich habe den Song so gemacht, wie ich das gefühlt habe. Das war 100 Prozent Susan Albers", unterstreicht die Superstar-Anwärterin noch einmal die Wichtigkeit des Songs für sie, findet aber auch: "Es ist Dieters gutes Recht das zu sagen. Wenn es ihn nicht getroffen hat, dann ist es seine Meinung. Ich finde es schön, wenn er das so offen sagt."