DSDS 2013: Kandidat Marcello Held rastet aus

07. Februar 2013 - 11:18 Uhr

DSDS-Kandidat völlig unvorbereitet beim Casting

Dass er das Zeug zum Superstar hat, dessen ist sich DSDS-Kandidat Marcello Held sicher. Um sein Talent unter Beweis zu stellen, ist er zum Casting von "Deutschland sucht den Superstar" extra aus Wien angereist. Und er ist sich seiner Sache sicher: "Ich war immer schon ein Kämpfer", erklärt er vor seinem Auftritt. Kann er die Jury überzeugen?

Erhobenen Hauptes tritt der 24-jährige Marcello vor die Jury. "Ich hoffe, dass euch gefällt, was ich vorbereitet habe", erklärt er. Seine Wahl ist auf einen Song von Stevie Wonder gefallen, doch DSDS-Juror Dieter Bohlen bittet um ein anderes Lied. Als Marcello ins Stottern gerät und auf die Schnelle kein anderes Stück parat hat, wird der Poptitan deutlich: "Erfolg ist 'ne Sache von Vorbereitung. Himmel, Arsch und Zwirn!"

Der DSDS-Kandidat überlegt weiter, doch ihm will einfach kein passender Song einfallen. "Du hast eine Auffassungsgabe von einer Schildkröte", findet Dieter Bohlen. " Marcello versucht, sich zu erklären: "Ich muss ja auch überzeugen mit dem, was ich jetzt mache. Ich will ja nichts Falsches auswählen."

Bekommt DSDS-Kandidat Marcello eine Chance?

Dieter Bohlen hilft dem unschlüssigen Kandidaten auf die Sprünge und schlägt ihm "I Swear" von All-4-One vor. Gesagt, getan: Marcello legt los und gibt alles. Doch das Urteil fällt verhalten aus. "Du bist wie so ein Blatt im Wind, da fehlt mir irgendwie so ein bisschen der Ehrgeiz", erklärt Mateo, "du musst halt fokussiert sein und einen Plan haben."

Jury-Kollege Bill Kaulitz von "Tokio Hotel" sieht es ähnlich: "Vom Singen her war das gar nicht so schlecht, aber ich sehe dich noch nicht so richtig auf 'ner großen Bühne stehen. Aber mit beiden Augen zu, würde ich vielleicht 'Ja' sagen." Chef-Juror Dieter Bohlen findet wie immer deutliche Worte. "Wenn ich ehrlich bin, bist du für mich der prädestinierte Loser", lautet seine Einschätzung.

Harte Worte, die Marcello da zu verdauen hat. Doch das Blatt wendet sich: "Ich glaube niemals, dass du ein Superstar wirst, aber ich würde dir gerne einen Gefallen tun, weil irgendwie tust du mir echt leid." DSDS- Juror Tom Kaulitz schließt sich an. "Ich würde dir gern eine Chance geben. Vielleicht haben wir dich ja angeregt, Gas zu geben."

Marcellos ungläubiger Blick bringt Dieter Bohlen zur endgültigen Entscheidung: "Man kann doch nicht so einem kleinen Hund, der da am Wegrand steht, auch noch in den Arsch treten, oder?" Er zeigt auf den Recall-Zettel und fordert den DSDS-Kandidaten auf: "Komm Schnucki, hol das Ding und gut ist." Dankend verlässt Marcello das Studio.

Doch von Freudentaumel ist danach keine Spur. "Ich werde im Recall beweisen, dass das nicht so ist", verkündet Marcello mit wutverzerrtem Gesicht. "Ich werde singen, dass dieses ganze verdammte Studio anfängt zu beben und das verspreche ich bei Gott und bei allem, was mir heilig ist." Dass er sein Temperament nicht immer unter Kontrolle hat, wird sich auch im Recall zeigen.