Sie wollte die nächste Drag Queen im Dschungel sein

Nina Queer wird in der Dschungelshow nicht mehr um das "goldene Ticket" kämpfen

Nina Queer ist bei der Dschungelshow nicht mehr als Kandidatin dabei.
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15. Januar 2021 - 20:01 Uhr

Für Nina Queer rückt Sam Dylan nach

Bunt, schrill und nicht zu übersehen – das beschreibt Drag Queen Nina Queer (35) am besten. Bekannt ist sie als Partyqueen, DJane und Sängerin. Eigentlich wollte Daniel Wegscheider, wie sie mit richtigem Namen heißt, um das "goldene Ticket" für Down Under kämpfen, um 2022 eine Chance auf die Dschungelkrone zu haben. Kurz vor dem Start der neuen Liveshow hat RTL sie jetzt aber aus dem Kandidatenpool genommen. Für sie tritt stattdessen "Prince Charming"-Kandidat Sam Dylan an.

Die Dschungelshow-Drag-Queen hat 2 Gesichter

"Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst 'Hitler-Transe' nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten. Dies haben wir im entsprechenden Vorgehen bei DSDS klar gezeigt. Hier gibt es keine Grauzone. Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als bloße Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.", so RTL-Geschäftsführer Jörg Graf.

Die Berliner Dragqueen, Entertainerin und Buchautorin Nina Queer (35) musste sich 2017 Rassismus-Vorwürfen stellen zu ihren Aussagen in Zusammenhang mit einem homophoben Angriff in Kreuzberg, von denen sie sich anschließend distanziert hat. Mit ihrer späteren Äußerung "Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe" hatte sie in einem Interview erneut für Aufsehen und Kritik gesorgt.

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