Dschungelcamp 2016: Jenny Elvers machen Schleim und Sauereien nichts aus

Dschungelcamp-Kandidatin Jenny Elvers will keine Einzelkämpferin sein.
Dschungelcamp-Kandidatin Jenny Elvers will keine Einzelkämpferin sein.
© Stefan Gregorowius, RTL / Stefan Gregorowius

24. Januar 2016 - 0:18 Uhr

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus"-Kandidatin Jenny Elvers im Interview

Schauspielerin Jenny Elvers hat schwere Zeiten hinter sich. Doch für die Kandidatin von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" steht die härteste Prüfung erst noch bevor – in der grünen Hölle Australiens. Bestreiten will sie diese Prüfung aber nicht allein, denn von Einzelkämpfern hält sie gar nichts. In ihrem Interview vorm Jubiläums-Dschungelcamp verrät Jenny außerdem, warum sie mit Sauereien so gar kein Problem hat.

Warum gehen Sie ins Dschungelcamp?

Ich sehe mich in meinem Beruf als Schauspielerin immer auch als Unterhalterin und das Dschungelcamp ist Unterhaltung pur.

Haben Sie keine Probleme damit, dass man Sie im Dschungel ungestylt sieht?

Grundsätzlich habe ich erstmal nichts zu verbergen. Ich muss da keine Sorge haben, dass mir irgendwas Künstliches wegschwimmt oder die angeklebten Fingernägel auf einmal nicht mehr da sind. Natürlich kann man sich vorher die Augenbrauen und Wimpern färben. Das werde ich auch tun, aber ansonsten kann sich die Haut dort mal ein bisschen erholen von dem ganzen Fernseh-Make-up.

Wie wollen Sie die Dschungel-Aufgaben meistern? Haben Sie da eine Strategie?

Vor allen Dingen möchte ich durchhalten. Ich finde, auf halber Strecke aufzugeben, gilt nicht. Und dann möchte ich natürlich auch meine Ängste überwinden. Aber eine Strategie habe ich nicht. Ich finde, man sollte diese Chance nutzen, um sich so zu präsentieren, wie man wirklich ist. Als Schauspielerin spiele ich vor der Kamera eine Rolle und im Dschungel gibt es dann Jenny Elvers pur.

Kommen Sie in einer Gruppe besser mit Männern oder mit Frauen klar?

Ich weiß aus Erfahrung, dass Männer ganz schön biestig und zickig werden können, wenn sie Nahrungsentzug haben und morgens ihren Kaffee oder ihre Zigarette nicht bekommen. Aber Frauen neigen ja auch gerne mal dazu, zu lästern. Das kennt man ja auch aus den vergangenen Staffeln. Ich bin gespannt auf die Anderen.

Dschungelcamp-Kandidatin Jenny Elvers: "Ich lästere auch mal"

Lästern Sie denn auch mal?

Ich lästere natürlich auch mal, aber wir sitzen da alle im gleichen Boot und da finde ich Zusammenhalt sehr wichtig. Wir sind eine Gruppe und da sollte man nicht als Einzelkämpfer versuchen, voranzukommen.

Was ist denn ein No-Go für Sie?

Wenn man etwas nicht wenigstens versucht. Es geht aber auch nicht, beleidigt oder ärgerlich auf jemanden zu sein, der sagt: "Hey, es tut mir wirklich leid, aber ich konnte diese Aufgabe einfach nicht."

Wie reagieren Sie auf Mitbewohner, die ihren Aufgaben im Camp nicht nachkommen?

Ich finde, wir sind eine Gruppe und da kann es natürlich nicht sein, dass einer ständig alles alleine macht und andere Däumchen drehen. Da bin ich durchaus jemand, der sich durchsetzen kann, falls es da Problem geben sollte. Zusammenhalt finde ich aber ganz wichtig.

Wie gehen Sie im Dschungel mit ihren Ängsten und Schwächen um? Können Sie innerhalb der Gruppe und vor laufenden Kameras offen darüber reden?

Das hat immer mit der Stimmungslage zu tun. Grundsätzlich habe ich gar kein Problem damit, zu meinen Schwächen und zu meiner Vergangenheit zu stehen. Grundsätzlich kann mich aber jeder fragen, was er möchte.

Waren Sie und ihr Partner Steffen von der Beeck schon einmal so lange getrennt voneinander?

Nein. Ich habe aber natürlich auch noch meinen 14-jährigen Sohn Paul zu Hause, wo ich aber weiß, dass er sehr gut umsorgt ist. Aber ich glaube, dass es Momente geben wird, in denen ich gerne in den Arm genommen werden würde.

Wie findet es Ihr Sohn, dass sie ins Dschungelcamp gehen?

Wir haben das zu Hause besprochen, jeder konnte seine Meinung dazu sagen und wir haben alle den Daumen hoch gemacht.

Haben Sie Angst davor, sich den anderen Camp-Bewohnern zu öffnen?

Ich habe oft mit Negativschlagzeilen zu kämpfen. Mit Schlagzeilen, die überhaupt nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben, und oft denke ich, das bin ich doch gar nicht. Das Dschungelcamp sehe ich als Chance, um zu zeigen, wie ich bin.

Was sagen Sie zum Thema Alkohol?

Das ist vielmehr die Außenwelt, die das gerne immer wieder als Thema in den Raum wirft. Aber mein Thema ist das schon lange nicht mehr. Der Aspekt "Ich will zeigen, dass ich gesund bin" steht jetzt nicht ganz oben auf meiner Liste.

Haben Sie Angst vor den Dschungelprüfungen?

Ich habe keine Probleme damit, wenn man sich zum Beispiel mit Schleim einsauen muss. Aber wenn ich zu Hause im Schlafzimmer eine Spinne sehe, lade ich die ja nicht in mein Bett ein. Außerdem habe ich sehr viel Respekt vor der Höhe. Aber ich finde es spannend, sich den Herausforderungen und seinen Ängsten zu stellen.