Drux the King in Hoppegarten im Fokus: Rennen mit Zuschauern

Das Rennpferd "Drux the King" mit Bob Hanning. Foto: Christophe Gateau/dpa
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16. Juli 2020 - 16:21 Uhr

Der Wallach Drux the King steht beim Renntag am Sonntag auf der Galopprennbahn Hoppegarten im Fokus. Benannt wurde das Pferd nach Handball-Nationalspieler Paul Drux - und kommt nun erstmals zum Einsatz. "Er steht für Jugend, Erfolg und für die Erfüllung großer Ziele", sagte Gerhard Schöningh, Inhaber der Rennbahn, am Donnerstag bei einem Pressegespräch. Das Tier gehört in einer Besitzergemeinschaft Schöningh und Bob Hanning, Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. Hanning besuchte schon als Kind mit seinem Vater die Rennbahnen in Nordrhein-Westfalen und ist dem Pferdesport seither verbunden.

Zum ersten Mal während der von der Corona-Pandemie stark beeinträchtigen Galoppsaison veranstaltet die Rennbahn Hoppegarten am Sonntag erstmals wieder ein Event mit Zuschauern. Bei der dritten Veranstaltung auf der 152 Jahre alten Galopprennbahn dürfen 1000 Personen anwesend sein. "Auch die Besitzer der startenden Pferde sind erstmals wieder vor Ort. Wir freuen uns, dass wir wieder einen Schritt weiter zur Normalität gekommen sind", sagte Schöningh.

Der sportliche Höhepunkt von elf Rennen wendet sich mit dem Hoppegartener Steherpreis an die Langstreckler unter den Vollblütern. In der mit 12.500 Euro dotierten Prüfung über 2800 Meter hat die in Köln von Henk Grewe trainierte vierjährige Stute Ida Alata die Favoritenrolle inne. Sie wird von Andrasch Starke geritten, Deutschlands erfolgreichstem Jockey. Für einen vorderen Platz kommen auch der zuletzt in Hamburg erfolgreiche Quian (Lukas Delozier) und die in Hoppegarten trainierte Lips Queen (Rene Piechulek) in Frage.

Quelle: DPA