Drogen- und Suchtbericht 2018 zeigt: E-Zigaretten immer beliebter

© dpa, Friso Gentsch, frg fpt olg sab

18. Oktober 2018 - 14:08 Uhr

Vor allem Jüngere dampfen laut Suchtbericht E-Zigaretten

Immer mehr Raucher verzichten auf den klassischen Glimmstängel und dampfen stattdessen E-Zigaretten oder Wasserpfeifen. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. Während 2014 etwa elf Prozent der unter 30-Jährigen E-Zigaretten dampften, waren es 2017 schon fast 18 Prozent.

E-Zigarette kann auch Nikotineinstieg sein

Das Image von Wasserpfeifen und E-Zigaretten ist deutlich besser als das von herkömmlichen Zigaretten. Sie können zwar ebenso wie der klassische Glimmstängel Nikotin enthalten, die Zahl der Schadstoffe ist laut Suchtbericht allerdings geringer.

Die steigende Beliebtheit von Wasserpfeifen und E-Zigaretten ist laut Bundesregierung dennoch beunruhigend. Denn beide Zigarettenalternativen werden auch als potenzieller Einstieg ins Rauchen betrachtet – falls sie Nikotin enthalten und der Körper sich daran gewöhnt.

Zahl der Zigarettenraucher geht zurück

Laut Statistik rauchen in Deutschland immer weniger Menschen Zigaretten. Der Anteil rauchender Jugendlicher hat sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren um zwei Drittel verringert. Die Zahl der Mütter, die während ihrer Schwangerschaft rauchen, hat sich im vergangenen Jahrzehnt halbiert.