Drese: Wirkung der Impfungen in Pflegeeinrichtungen zu sehen

Stefanie Drese (SPD), die Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Stefanie Drese (SPD), die Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
© deutsche presse agentur

15. Januar 2022 - 10:42 Uhr

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) mahnt zu weiter großer Sorgfalt und Vorsicht während der Corona-Pandemie in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe. "Die hohe Ansteckungsgefahr durch die Omikron-Variante stellt auch die Pflegeeinrichtungen zukünftig vor große Herausforderungen", teilte Drese am Samstag mit. Dies zeigten Ausbrüche wie jüngst in Zingst. Die sehr hohe Impfquote im dortigen Pflegeheim habe verhindert, dass Bewohnende oder Beschäftigte schwer erkrankt seien.

"Wohl in keinem anderen Bereich ist die Schutzwirkung der Impfungen so gut ablesbar, wie in der Pflege", sagte Drese. Dennoch müsse an den Schutzmaßnahmen weitgehend festgehalten werden. "Vieles, wie die verpflichtenden Testungen für Besucherinnen und Besucher, hat sich bewährt."

Nach Ministeriumsangaben waren im Nordosten mit Stand Freitag 16 Corona-Ausbrüche in vollstationären, teilstationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen zu verzeichnen.

© dpa-infocom, dpa:220115-99-718303/2

Quelle: DPA