Life
Hilfreiche Alltags-Tipps und bewegende Storys mitten aus dem Leben

Dramatische Rettung in Brasilien: Baby lebendig begraben und nach sieben Stunden geborgen

Dramatische Rettung in Brasilien
Dramatische Rettung in Brasilien Baby lebendig begraben und nach sieben Stunden geborgen 00:27

Säugling lag sieben Stunden in einem Erdloch

Vorsichtig halten die Polizisten den reglosen Säugling in den Händen. Zuvor haben sie ein Erdloch freigelegt, in dem das Baby begraben wurde. Sieben Stunden lang lag das Mädchen in diesem Loch im Nationalpark Xingu. Die Mutter sagt, sie habe ihr Kind für tot gehalten. Wie durch ein Wunder hat das Baby überlebt.

Die Mutter ist erst 15 Jahre alt

Mit den Händen graben brasilianische Polizisten das Erdloch in dem Nationalpark im Amazonasgebiet frei. In diesem Loch finden sie ein lebendig begrabenes Baby. Im Video sehen Sie die dramatische Rettung. Die Mutter des kleinen Mädchens gehört einem Stamm der Ureinwohner Brasiliens an und ist erst 15 Jahre alt. Laut eigener Aussage bekam sie ihr Kind allein und per Sturzgeburt.

Urgroßmutter hielt Baby für tot

Das Kind sei nach der Geburt auf den Kopf gefallen, sagten die Familienmitglieder der Polizei. Derweil prüfen die Ermittler den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Laut der Urgroßmutter zeigte das Neugeborene keine Lebenszeichen und schrie auch nicht. Sie glaubte, dass es tot sei und begrub den Säugling nach den Stammesregeln in ein Tuch gewickelt.

Die Nachbarn haben die Familie bei der Polizei angezeigt, weil sie den Tod des Kindes nicht gemeldet haben. Daraufhin wurde die Urgroßmutter des Mädchens festgenommen. Nach Justizangaben wird untersucht, ob es sich um einen versuchten Kindsmord handelt oder ob die Frau das Baby tatsächlich für tot gehalten hat.

Dem Säugling geht es wieder gut

Das kleine Mädchen wurde sofort auf die Neugeborenen-Intensivstation eines Krankenhauses in Cuiaba eingewiesen. Ersten Erkenntnissen zufolge ging es ihm gut. Im Krankenhaus wurden zwei Schädelbrüche festgestellt, die die Aussage der Familie über einen Sturz bei der Geburt unterstützen könnten. Die Verletzungen könnten aber auch anders entstanden sein. Auch die 15-jährige Mutter musste ins Krankenhaus gebracht werden, um die Folgen von Geburtskomplikationen zu behandeln.

Mehr Life-Themen