Drama um einen Moderator eröffnet die Hofer Filmtage

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22. Oktober 2019 - 12:30 Uhr

Die Entscheidung fiel schwer: Mehr als 2000 Filme sind dieses Jahr bei den Hofer Filmtagen eingereicht worden. Die Wahl für den Eröffnungsfilm fiel letztlich auf das Drama "Baumbacher Syndrome", das am Dienstagabend eines der bedeutendsten deutschen Filmfestivals eröffnen sollte. "Der Film hat mich beeindruckt in seiner Komplexität, die gleichzeitig mit einer Leichtigkeit und einem hervorragendem Cast verbunden ist", begründete Festivalleiter Thorsten Schaumann seine Entscheidung.

Der 27 Jahre alte Regisseur und Drehbuchautor Gregory Kirchhoff erzählt die Geschichte eines Moderators (Tobias Moretti), der eines Tages mit veränderter Stimme aufwacht und sich deshalb aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Als dann auch noch sein depressiver Sohn aus einer früheren Beziehung vor der Tür steht, muss sich der Moderator seiner Vergangenheit stellen.

Das Festival ist bekannt für die Entdeckung junger Talente. Erstmals findet dieses Jahr eine Art Speed-Dating für junge Regisseure und Drehbuch-Autoren statt. Sieben Minuten haben sie Zeit, um erfahrene Produzenten von ihrer Idee zu überzeugen.

Rund 500 Regisseure und Kinoproduzenten werden zu den Hofer Filmtagen erwartet, 30.000 Besucher sollen in die Kinosäle kommen. Bis Sonntag werden mehr als 140 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt.

Quelle: DPA