Down-Syndrom: Das macht Menschen mit Trisomie 21 so besonders

22. März 2015 - 17:25 Uhr

Menschen mit Trisomie 21 bereichern ihr Umfeld

Der 21. März ist der Welt Down-Syndrom Tag. Dabei steht der Tag für das 21. Chromosom, das bei Menschen mit Down-Syndrom dreimal statt zweimal vorliegt. Trotz dieser genetischen Abweichung führen sie oft ein normales Leben.

In Deutschland leben 50.000 Menschen mit dem Syndrom. Statistisch gesehen kommt das dritte 21. Chromosom bei jeder 700. Geburt vor. Das Risiko steigt mit dem Alter der Mutter. Dennoch kommen weniger Kinder mit Down Syndrom zur Welt, deren Mütter über 35 Jahre alt sind. Der Grund dafür ist, dass ab diesem Alter häufiger ein Ersttrimester-Screening oder eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen wird. Diese Untersuchungen zeigen, wie wahrscheinlich das Down Syndrom bei dem ungeborenen Kind ist. Wenn die Diagnose 'Down Syndrom' im Raum steht, werden neun von zehn Kindern abgetrieben.

Dabei können Menschen mit Down-Syndrom ihr Umfeld trotz aller Probleme mit ihrer fröhlichen Art bereichern.