Donau-Kreuzfahrtschiff blieb stecken

12. Februar 2016 - 9:44 Uhr

Der extrem niedrige Wasserstand am Unterlauf der Donau bereitet der Schifffahrt Probleme. Ein Kreuzfahrtschiff mit 150 Touristen an Bord, darunter auch Franzosen und Briten, ist in einer Sandbank in bulgarischem Hoheitsgebiet, nahe der rumänischen Stadt Bechet steckengeblieben. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf die Hafenbehörden im rumänischen Drobeta-Turnu Severin. Die Touristen sollen nun auf dem Landweg über Bulgarien nach Hause gebracht werden.

Außerdem sind derzeit 17 mit Getreide beladene Schiffskonvois und 11 weitere Schiffe wegen des niedrigen Wasserstands an rumänischen Donauhäfen blockiert. Die Fließgeschwindigkeit der Donau bei Drobeta-Turnu Severin betrage derzeit nur 2400 Kubikmeter pro Sekunde, liegt also deutlich unter dem Jahres-Durchschnittswert von 3800 Kubikmeter pro Sekunde.