"New York Post" und "Fox News"

Selbst Trumps Medienfreunde wenden sich von ihm ab

October 22, 2020 - Washington, District of Columbia, USA. - Screen grab from the DONALD TRUMP Facebook page which today
October 22, 2020 - Washington, District of Columbia, USA. - Screen grab from the DONALD TRUMP Facebook page which today
© imago images/ZUMA Wire, Facebook Donald Trump via www.imago-images.de, www.imago-images.de

08. November 2020 - 9:24 Uhr

„Es ist Zeit für Joe“

Die konservative Zeitung "New York Post" wendet sich im Streit über das Wahlergebnis in den USA von Präsident Donald Trump ab. In einem Artikel vom Samstag schrieben die Kommentatoren der Zeitung zwar, dass Trump viel für das Land getan habe - doch mit der Verschwörungstheorie der "gestohlenen Wahl" aufhören müsse, wenn er seine eigene Stimme nicht "marginalisieren" wolle.

Zugleich veröffentlichte die Zeitung einen ungewohnt positiven Artikel über den neu gewählten Präsidenten Joe Biden mit dem Titel "It's Joe Time" ("Es ist Zeit für Joe").

"Fox News" kritisiert Trump scharf

Die "New York Post" gehört Medien-Mogul Rupert Murdoch, der auch das TV-Netzwerk Fox besitzt. Der einflussreiche Nachrichtensender Fox News gilt als "Haus und Hof"-Sender von Trump. Viele seiner Moderatoren bezeichnet der amtierende Präsident als "Freunde". Doch auch Fox-News ließ eine entschiedenere Linie gegenüber Trump erkennen und titelte: "Präsident Trump hat sich dem gewählten Präsidenten nicht geschlagen gegeben."

RTL.de/dpa