Äußerst seltener Akt

Donald Trump plant Trauerfeier für seinen Bruder Robert im Weißen Haus

Washington DC, 4.8.2020: US-Präsident Donald J. Trump beim Presse-Briefing im Weißen Haus Credit Image: Chris Kleponis/CNP via ZUMA WirePictured
US-Präsident Donald J. Trump will seinem verstorbenen Bruder im Weißen Haus die letzte Ehre erweisen
Zuma / SplashNews.com

Zeremonie auf Privatkosten

US-Präsident Donald Trump (74) wird für seinen verstorbenen Bruder Robert (1948-2020) eine Trauerfeier im Weißen Haus abhalten. Das berichtet unter anderem die US-Nachrichtenseite "ABC News". Robert Trump war am 15. August im Alter von 71 Jahren in New York verstorben. 200 Gäste sollen zu der Zeremonie geladen sein. Für die Kosten soll Trump angeblich privat aufkommen. Für die Trauerfeier wird der Leichnam von Robert Trump aus New York nach Washington überführt.

Trauerfeiern für eine Privatperson im Weißen Haus sind selten

Robert Trump (l) und sein Bruder Donald Trump (r) 1999 bei einem New Yorker Event
Robert Trump (l) und sein Bruder Donald Trump (r) 1999 bei einem New Yorker Event
PH, AP, Diane Bondaress

Das letzte Mal, dass ein Verstorbener für eine Trauerfeier ins Weiße Haus gebracht wurde, war im Jahr 1963. Damals wurde John F. Kennedy (1917-1963) nach dem tödlichen Attentat auf ihn in den Regierungssitz des US-Präsidenten gebracht.

Dass die menschlichen Überreste einer Privatperson für eine Beerdigung ins Weiße Haus gebracht wurden, liegt sogar noch länger her. 1936 wurde eine Trauerfeier für Louis Howe (1871-1936), einem Berater von Präsident Franklin D. Roosevelt (1882-1945) und seiner Frau Eleanor Roosevelt (1884-1962), dort abgehalten.

Robert Trump war der Jüngste der Trump-Geschwister, zu denen neben Donald Trump auch Maryanne Trump Barry (83), Fred Trump Jr. (1938-1981) und Elizabeth Trump Grau (78) gehören. Er war früher als Manager in der Unternehmensgruppe seines Bruders Donald tätig.

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„Zu viel und nie genug“

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