Auch Herausforderer wirbt

Trump macht Wahlkampf beim Super Bowl

U.S. President Donald Trump speaks to reporters after welcoming Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis in the Oval Office at the White House in Washington, U.S. January 7, 2020.  REUTERS/Jonathan Ernst
U.S. President Trump speaks to reporters after welcoming Greek Prime Minister Mitsotakis in the Oval Office at the White House in Washington
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Super-Bowl-Spektakel im "Sunshine-State"

Am 2. Februar guckt Amerika gen Süden. Dann kämpfen in Miami (Florida) zwei Teams um die Football-Krone. US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer, der Demokrat Michael Bloomberg, wollen diese Bühne für sich nutzen.

Millionenpreise für Sekunden-Spots

Der US-Präsident und sein Herausforderer sicherten sich 60-sekündige Werbesports während der Übertragung des Super Bowls. Die Kosten für einen kurzen Filmstreifen von 30 Sekunden werden laut Experten auf 5,6 Millionen US-Dollar (ca. 5 Millionen Euro) geschätzt, rund 10 Millionen US-Dollar (ca. 9 Millionen Euro) kostet die doppelte Sendezeit.

Rund 100 Millionen Zuschauer an den Fernsehgeräten werden erwartet. "Mike liefert Trump einen Kampf", sagt Bloomberg-Sprecher Michael Frazier.

Trump und der Fall Kaepernick

Football und Donald Trump - viele Sportfans dürfte das an den Fall Colin Kaepernick erinnern. Der Quarterback trat eine Protestbewegung gegen Polizeigewalt und Rassismus los, indem er bei der Nationalhmyne, die immer vor Spielen in der NFL gespielt wird, sich hinkniete. Der US-Präsident beschimpfte ihn und jene, die es ihm gleichtaten, als Hurensöhne.