28. Juni 2019 - 16:04 Uhr

"Respektlos gegenüber unserem Land"

US-Präsident Donald Trump hat auf die Anfeindungen von Fußball-Nationalspielerin Megan Rapinoe reagiert. Die Kapitänin hatte in einem Interview erklärt, dass sie eine Einladung ins Weiße Haus ablehnen würde. "Sie sollte nicht respektlos gegenüber unserem Land, dem Weißen Haus oder unserer Flagge sein, zumal so viel für sie und ihre Mannschaft getan worden ist", konterte Trump auf Twitter.

„Beschissenes Weißes Haus“

Rapione, die bekannte Aktivistin gegen Rassimus, hatte sich klar positioniert. "Ich werde nicht in das beschissene Weiße Haus gehen", antwortete sie auf die Frage eines Journalisten, ob sie sich beim Titelgewinn über eine Einladung des amerikanischen Präsidenten freuen würde.

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Trump schickte gleichzeitig eine offiziele Einladung raus an die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft und outete sich als Fan. Allerdings mahnte er Rapinoe: Sie solle "erst mal GEWINNEN, dann REDEN", und ihre Arbeit erledigen.

Trump behauptete in seinen Tweets, Sport-Mannschaften liebten es, ins Weiße Haus zu kommen. Es gibt jedoch Gegenbeispiele: Die Basketballer der Golden State Warriors verzichteten nach dem NBA-Titel 2018 auf einen Besuch. Die Football-Champions der Philadelphia Eagles wurden von Trump nach einer Hymnen-Kontroverse ausgeladen.