Donald Trump hält Antrittsrede: "Wir können es uns nicht mehr leisten, noch so politisch korrekt zu sein!"

22. Juli 2016 - 8:35 Uhr

Donald Trump: "Make America great again!"

Amerika zuerst, ein anderes Land sofort: Unter diese Überschrift will Donald Trump seine Präsidentschaft stellen, sollte er am 8. November zum US-Präsidenten gewählt werden. Der Immobilienmilliardär hat in Cleveland unter riesigem Jubel die Nominierung seiner Partei angenommen. In seiner Antrittsrede rief der Republikaner: "Wir können es uns nicht mehr leisten, noch so politisch korrekt zu sein."

Der Republikaner will hart durchgreifen, denn "die Situation ist schlimmer, als sie es jemals zuvor war". Schuld an der angespannten Lage gibt der 70-jährige Trump vor allem seiner Mistreiterin Hillary Clinton, die in seinen Augen als ehemalige Außenministerin Amerikas völlig versagt hat. Sie habe "Tod, Zerstörung, Terror und Schwäche" zu verantworten. Harte Anschuldigungen gegen seine Rivalin, die sich durch seine gesamte Rede ziehen. Hillary Clinton zu schwächen ist eine seiner großen drei Säulen, auf die er seine Rede stützt.

Außenkorrespondent Peter Kleim war für RTL vor Ort und fasst die weiteren zwei Schwerpunkte der impulsiven Rede zusammen. Trump wolle als mächtigster Mann Amerikas "Sicherheit und Ordnung" garantieren und den Kampf gegen den Terrorismus vorantreiben. Er verspricht: "Wir werden die IS-Barbaren zerstören." Dafür würde er viel bessere Handelsverträge durchsetzen, "schließlich sei er der beste Verhandlungsführer der Welt", zitiert Kleim den polarisierenden Präsidentschaftskandidaten.

"Hat Donald Trump im November eine Chance Präsident zu werden? Durchaus!", beantwortet Kleim die Fragen aller Fragen. Trotzdem hat Hillary Clinton die Nase immer noch weit vorne.

Manko der Rede: Trump verriet zwar, was er alles erreichen will. Doch auf das 'Wie' stößt man in seiner Rede nicht.