"Doctor's Diary": Marc Meyer als blutrünstiges Monster?

11. August 2014 - 11:45 Uhr

Marc folgt Gretchen bis in ihre Träume

Alexis von Buren liegt im Bett und wartet leicht bekleidet auf seine Vermählte. Gretchen Haase legt sich zu ihm – offensichtlich ohne große Lust auf Sex. Da Alexis das bereits gewohnt ist, stellt er seine Bedürfnisse zurück und so bleibt es auch an diesem Abend lediglich beim Vorlesen. Langsam versinkt Gretchen im Land der Träume …

Doctor's Diary: Chefarzt Dr. Marc Meier verwandelt sich in ein blutrünstiges Monster
Doctor's Diary: Marc verwandelt sich in ein blutrünstiges Monster

In dieser Nacht träumt Gretchen unruhig: Sie sieht Marc Meier am Ende eines Stegs, als dieser gerade ein Boot fertig macht. Plötzlich wird aus dem erwachsenen Mann wieder ihre dreizehnjährige Jugendliebe. Er lädt sie ein mit ihm irgendwo hin zu segeln, als plötzlich Alexis hinter Gretchen steht. "Es ist kalt. Was machst du denn hier?", fragt er erstaunt. Aber Gretchen nimmt ihn gar nicht wahr. Sie hört nur Marcs Stimme, der ihr seine Hand entgegen streckt: "Komm' spring rüber. "Dann vernimmt sie wieder Alexis' Stimme: "Komm' ins Bett." Hin und her gerissen, lehnt sie Marcs Einladung letztendlich ab: "Ich bin zu alt für sowas. Ich bin verheiratet und will Familie haben. Ich kann nicht mehr mit dir spielen." Marc reagiert enttäuscht: "Du bist so langweilig Gretchen. So eine richtig dicke, blöde Langeweilerin!"

Gretchen und Marc im (Alp)traumland

Auch Marc träumt schlecht in dieser Nacht: In seinem Traum wacht er, allerdings in der Rolle eines 'René', plötzlich unter einem Leichentuch in der Pathologie auf. Er verspürt den Durst nach Blut. Als er in eine Blutkonserve beißt, stürmt Gretchen, in seinem Traum heißt sie Monique, in den Raum. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, doch er stößt sie weg: "Berühren sie mich nicht!" Sein Gesicht ist blutverschmiert. "Monique, laufen Sie!" spricht er weiter. "Haben Sie sich beim Rasieren geschnitten? Kann ich Ihre Wunden mit einem feuchten Tuch abwischen?", fragt 'Monique' erschrocken. "Die einzige Wunde trägt mein Herz. Das Herz, das nicht mehr schlägt", ächzt er. Doch dann wird er plötzlich zum Tier: "Du kannst mich nicht zurückstoßen. Ich mache dich zu meiner Braut …"