Digitales Sommersemester mit "Flexibilität" und "Rücksicht"

Die Humboldt-Universität am menschenleeren Bebelplatz. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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03. April 2020 - 22:10 Uhr

Die Hochschulen in Berlin beginnen ab dem 20. April mit der digitalen Vorlesungszeit. Das teilten die Senatskanzlei sowie die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen am Freitagabend mit. Einige der Einrichtungen seien bereits in die Online-Lehre eingestiegen, hieß es weiter. Da bis auf weiteres keine Präsenzveranstaltungen stattfinden könnten, wollten die Hochschulen ihren Studenten ein möglichst breites Spektrum an digitalen Lehr-, Lern- und Prüfungsangeboten anbieten. Das Sommersemester solle angesichts der Corona-Pandemie von "Flexibilität, Rücksicht und Verlässlichkeit geprägt sein".

Mit den staatlichen Hochschulen seien Rahmenbedingungen vereinbart worden, die auch den privaten und konfessionellen Hochschulen empfohlen würden. Nachteile aus einem Sommersemester unter erschwerten Bedingungen sollten so weit wie möglich vermieden werden. Ein Beispiel: Das Semester werde nicht auf die Fachstudienzeit angerechnet.

Quelle: DPA