Schont unsere Klamotten - und den Geldbeutel!

Dieses Kleidungsstück muss nur alle paar Wochen in die Wäsche

07. September 2021 - 9:37 Uhr

RTL-Haushaltsexpertin Gisela gibt Tipps

Es ist aber auch kompliziert mit unseren Klamotten: Nicht wirklich schmutzig, aber nach ein paar Tagen im Einsatz auch nicht "sauber", werfen wir Jeans, Strickjacken und Blusen ziemlich oft in die Waschmaschine. Muss nicht sein, findet RTL-Haushaltsexpertin Gisela und zeigt uns im Video, wie Kleidungsstücke auch wochenlang frisch bleiben können – ganz ohne Schleudergang.

Weniger Waschen spart Zeit und Geld

©PHOTOPQR/LE MIDI LIBRE/CWIOSNA CABANE ; NIMES LE 20090923ILLUSTRATION JEAN BLUE JEAN DETAILS: JEAN PLIE RANGE SUSPENDU DETAIL POCHE MATIERE JEAN...©PHOTOPQR/LE MIDI LIBRE/
Ein paar Stunden im Eisfach können bei Jeans echte Wunder wirken.
© picture-alliance / maxppp, CWIOSNA CABANE

Eine Maschine Wäsche kostet im Schnitt rund einen Euro. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt das bei drei Waschladungen pro Woche 156 Euro – nur fürs Waschen. Aber Waschladungen sind also gut für unser Portemonnaie, sondern auch für unsere Klamotten. Denn jeder Waschgang greift Fasern an, dünnt Stoff aus und bleicht Farben aus. Das muss aber nicht sein, findet Haushaltsexpertin Gisela. Vor allem bei Jeans sind häufige Wäschen unnötig: "Einfrieren kann eine echte Alternative sein! Bei den niedrigen Temperaturen werden Bakterien in einen Ruhezustand versetzt und Gerüche neutralisiert." Perfekt, wenn die Hose nur ein wenig muffig riecht und ansonsten keine Flecken sichtbar sind.

Im Video: 6 Tipps für strahlend schöne Wäsche

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Lüften statt Waschen: So bleiben Strickjacken lange frisch

Neben Jeans halten es auch Strickjacken ziemlich gut ohne Waschmaschine aus. "Lüften reicht aus!", meint Gisela und erklärt: "Man hat Strickjacken nicht direkt auf der Haut. Direkt nach dem Tragen draußen aufhängen, das reicht. Wenn keine Flecken drauf sind, kann man die den ganzen Sommer tragen – ohne zu waschen." Zudem empfiehlt die Expertin, kleinere Flecken zuerst von Hand zu entfernen: "Make-Up lässt sich super mit Mizellenwasser wegtupfen. Eine kleine Menge auf ein Wattepad geben und schon ist der Blusenkragen wieder sauber."

Wenn, dann richtig: Das müssen Sie beim Waschen beachten

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Hausfrau befüllt am 24.03.2009 in Straubing (Bayern) einen Wäschetrockner mit frisch gewaschener Kleidung. Foto: Armin Weigel/dpa (zu dpa 'Frauen arbeiten etwas mehr als Männer - aber viel häufiger unbezahlt' vom 18.05.20
Wer weniger wäscht, schont Umwelt und Geldbeutel.
© dpa, Armin Weigel

Ein Waschgang bei 20 bis 30 Grad reicht völlig, um Keime, schlechte Gerüche und leichte Verschmutzungen herauszuspülen. Handtücher müssen laut Experten nur einmal im Monat heißer gewaschen werden. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Denn ein Waschgang bei niedrigen Temperaturen verbraucht viel weniger Energie als eine Kochwäsche bei 90 Grad, und das Ergebnis ist mehr oder weniger das gleiche. Wichtig ist nur, dass Sie das richtige Waschmittel verwenden. Übermäßige Hygienemaßnahmen sind in der Regel nicht notwendig. Nur wenn ein Familienmitglied krank ist, empfiehlt es sich, die Wäsche etwas heißer zu waschen.