Der ultimative Weihnachtsüberfressungstipp

Dieser Duft lässt uns glauben, dass wir schlanker sind

Nach dem leckeren Essen an den Feiertagen kommt oft das schlechte Gewissen auf der Waage.
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17. Dezember 2020 - 10:47 Uhr

Mit diesem simplen Trick fühlen Sie sich schlank!

Es ist jedes Jahr das gleiche: An Weihnachten sind unsere Augen mal wieder viel größer als der Hunger. Wir schlemmen munter drauf los und ignorieren dabei völlig unser Sättigungsgefühl. Doch spätestens, wenn wir uns danach völlig erschlagen auf die Couch fallen lassen, fragen wir uns, warum wir es für eine gute Idee hielten, das dreifache unserer eigentlichen Tagesration in uns hinein zu schlemmen?! Doch es gibt einen Trick, wie man dieses schlechte Gewissen ganz leicht überlisten kann!

So gibt's kein schlechtes Gewissen nach dem Weihnachtsessen

Die University of Sussex in Großbritannien fand heraus, dass wir uns durch der Duft von Zitrone schlanker und leichter fühlen! "Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass Zitrone mit dünnen Silhouetten, spitzen Formen und hohen Tönen assoziiert wird", erklärt Professorin Marianna Obrist in einer Pressemitteilung der Universität. Wenn wir es also an den Feiertagen mal wieder mit Weihnachtsgans, Vanillekipferl & Co. übertrieben haben und uns im Food-Koma befinden, sollten wir rasch zu einer Zitrone greifen und an ihr riechen – schon fühlen wir uns wieder leicht und schlank!

Doch das Forschungsteam fanden auch heraus, dass es einen Geruch gibt, der genau das Gegenteil bewirkt: Vanille! Ausgerechnet der klassische Weihnachtsduft schlechthin. Laut Professorin Obrist verbinden wir mit diesem Geruch dicke Silhouetten, runde Formen sowie tiefe Töne.

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Gerüche als neue Therapie gegen Essstörungen

Zugegeben, dem Forschungsteam geht es weniger darum, uns um unser schlechtes Gewissen nach den Weihnachtstagen zu erleichtern, weil wir es essentechnisch mal wieder völlig übertrieben haben. Vielmehr erhoffen sich die Forscher und Forscherinnen durch die Erkenntniss, dass Düfte unsere Körperwahrnehmung positiv beeinflussen können, neue Therapieformen für Menschen zu entwickeln, die unter Wahrnehmungsstörungen leiden.

"Unsere Studie zeigt, wie der Geruchssinn das Bild, das wir von unserem Körper im Kopf haben, und die Gefühle und Emotionen ihm gegenüber, beeinflussen kann", erklärt Studienleiterin und Doktorandin Giada Brianza auf der Homepage der University of Sussex. Beispielsweise könne so bei Menschen, die unter einer Essstörung leiden – wie etwa Bulimie und Magersucht – so möglicherweise das Selbstvertrauen gestärkt und die falsche Körperwahrnehmung therapiert werden. Laut Brianza könnte man diese Gerüche z.B. in tragbaren Geräten oder in der Kleidung einbauen, um im Alltag das Selbstwertgefühl von Betroffenen zu stärken.