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Diese Taucher sind die Helden der thailändischen Höhle

Diese Taucher sind die Helden der Thailand-Höhle
Diese Taucher sind die Helden der Thailand-Höhle So gefährlich war ihr Einsatz in der Dunkelheit 01:48

Taucher sprechen über ihre gefährliche Mission

Endlich wieder Tageslicht, ein Bett und ein Dach über dem Kopf – die zwölf aus der thailändischen Höhle geretteten Jungen und ihr Fußballtrainer können ihr Glück wahrscheinlich noch nicht fassen. Sie sind Teil eines Wunders und das verdanken sie einer Gruppe von Tauchern, die für sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Zum ersten Mal sprechen diese Helden über ihren gefährlichen Einsatz in der Dunkelheit.

Verantwortung für das Leben der Kinder

"Es ist erledigt", schreiben die Taucher, die das Fußballteam sicher aus der Höhle gebracht haben, auf Facebook. Eine bescheidener, bemerkenswert sachlicher Kommentar jener Männer, die weit mehr leisten mussten, als "nur" ihren Job zu machen. Denn tauchen – das können sie alle. Aber der Einsatz in der dunklen, lehmigen Höhle dürfte der schwierigste ihres Lebens gewesen sein. Nicht nur körperlich: Die Verantwortung für das Leben der 11 bis 16 Jahre alten Jungen muss tonnenschwer auf den Schultern der Retter gelastet haben. Umso bewundernswerter, dass die mutigen Männer die Nerven bewahrt und alle Eingeschlossenen unversehrt befreit haben.

Doktor Richard Harris tauchte täglich vier Kilometer, um die Kinder medizinisch zu versorgen und aufzupäppeln. Wie eng Freude und Trauer im Leben beieinanderliegen, erfuhr der routinierte australische Höhlentaucher am eigenen Leib: Als die Taucher alle aus der Höhle befreit hatten, starb sein Vater. Wie die Helden der Tham-Luang-Höhle ihre Mission erlebt haben, erfahren Sie im Video.

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