Je mehr wir davon essen, umso schneller purzeln die Pfunde!

Diese Gemüsesorten wirken als Fettkiller

Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten und Möhren punkten mit vielen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Da sie zudem größtenteils aus Wasser bestehen, helfen sie auch beim Abnehmen.
Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten und Möhren punkten mit vielen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Da sie zudem größtenteils aus Wasser bestehen, helfen sie auch beim Abnehmen.
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02. Dezember 2021 - 8:31 Uhr

Einige Gemüsesorten wirken als Fettkiller

Gemüse ist gesund. Das ist nichts wirklich Neues. Allerdings gibt es ein paar Gemüsesorten, die nicht nur reichlich Vitamine und Ballaststoffe liefern, sondern auch noch die Fettverbrennung ankurbeln. Das heißt, je mehr wir davon essen, umso schneller purzeln die Pfunde.

Diese Gemüsesorten enthalten viel Wasser, aber nur wenige Kalorien

Die meisten Gemüse enthalten wenig Kalorien, dafür aber viele Nährstoffe und Vitamine. Außerdem liefert Gemüse viele Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung ankurbeln und den Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen, sondern auch langanhaltend satt machen. Das allein sind schon gute Voraussetzungen, die das Abnehmen erleichtern.

Darüber hinaus gibt es Gemüsesorten, die einerseits einen sehr hohen Wassergehalt haben. Dadurch haben Gurke, Tomate und Co. ein großes Volumen, liefern aber gleichzeitig aufgrund des Wassergehaltes von bis zu 95 Prozent kaum Kalorien. Das führt dazu, dass sie den Magen gut füllen. Und ein gedehnter Magen signalisiert zusätzlich "ich bin satt".

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Gurken eignen sich perfekt als Rohkost für zwischendurch, als Salatgrundlage oder Brotbelag. Sie bestehen zu 96 Prozent aus Wasser, weswegen 100 Gramm gerade einmal 12 Kilokalorien liefern. Zum Vergleich: 100 Gramm Apfel liefern etwa 60 Kilokalorien, 100 Gramm gekochte Nudeln etwa 160 Kilokalorien. Gurken wirken regulierend auf den Blutzuckerspiegel und helfen damit nicht nur beim Abnehmen, sondern beugen auch der Entstehung von Diabetes vor.

Auch Tomaten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser, weswegen 100 Gramm des roten Gemüses auch nur 13 Kilokalorien liefern. Außerdem sind sie reich an dem sekundären Pflanzenstoff Lycopin, der Tomaten ihre rote Farbe verleiht und antioxidativ wirkt. Dadurch schützen Tomaten die Zellen und beugen Krebs sowie Herz-Kreislauferkrankungen vorn.

Radieschen und Rettich kurbeln den Stoffwechsel an

Darüber hinaus liefern einige Gemüsesorten aber noch spezielle Inhaltsstoffe, die den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln.

Radieschen

Sie schmecken super als Rohkost und durch ihre pinke Farbe verwandeln sie langweilige Brote oder Salate im Nu in echte Hingucker. Doch Radieschen heizen auch unserem Stoffwechsel ordentlich ein. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Senföle, die ihnen auch ihre typische Schärfe verleihen. Diese steigern die Speichel- und Magensaftsekretion. Auf diese Weise beschleunigen Radieschen sämtliche Verdauungsprozesse, somit auch die Fettverbrennung. Je frischer die Radieschen sind, umso schärfer schmecken sie übrigens.

100 Gramm Radieschen enthalten außerdem nur 15 Kalorien, was erklärt, dass sie bestens zum Abnehmen geeignet sind und wir von ihnen gar nicht zu viel essen können.

Einen ähnlichen Effekt haben übrigens auch Brokkoli, Rettich und Kresse, denn auch sie enthalten reichlich Senfölglykoside, die für die stoffwechselanregende Wirkung verantwortlich sind.

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Bitterstoffe machen schlank

Auch Gemüsesorten, die eher bitter schmecken, helfen beim Abnehmen. Sie fördern nämlich die Produktion der Verdauungssekrete und regen die Fettverdauung an. Und das wiederum wirkt sich positiv auf unser Körpergewicht aus.

Gleichzeitig hemmen die enthaltenen Bitterstoffe den Appetit, sodass wir insgesamt weniger essen, wenn Artischocken, Rucola und Chicorée, aber auch Grünkohl, Fenchel oder Rosenkohl Hauptbestandteil der Mahlzeit sind. Folglich nehmen wir insgesamt weniger Kalorien auf.

Ganz wichtig für diesen Effekt ist jedoch die richtige Zubereitung: Genießen Sie die genannten Gemüsesorten am besten als Salat mit Essig-Öl-Vinaigrette, als Rohkost, gedünstet oder blanchiert oder in Form eines (selbstgemachten) Smoothies. Auf diese Weise bleiben die gesunden Inhaltsstoffe erhalten und die Bitterstoffe können ihre Wirkung entfalten.

Wenn Sie Fenchel oder Spinat hingegen mit einer sämigen Sahnesauce zubereiten oder aber in einem Gratin mit Käse überbacken, bleibt die appetithemmende Wirkung der enthaltenen Bitterstoffe aus.

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Gemüse sollte Bestandteil jeder Haupt- und Zwischenmahlzeit sein

Ganz wichtig: Wer abnehmen will, sollte grundsätzlich zu jeder Haupt- und Zwischenmahlzeit Gemüse essen – ob als Rohkost, gedünstet oder geschmort, als Salat oder Gemüsesaft. Bei den Hauptmahlzeiten sollte die Gemüseportion idealer Weise die Hälfte des Tellers füllen. Sättigungsbeilagen wie Reis oder Kartoffeln sowie Eiweißlieferanten wie Fisch, Fleisch, Ei oder Tofu sollten je ein Viertel des Tellers bedecken. Auf diese Weise essen Sie automatisch weniger der kalorienreichen Sättigungsbeilagen und sind außerdem schneller satt.

Wer sich schwer tut mit einem solch hohen Gemüseverzehr, kann aus Gemüse beispielsweise leckere Suppen machen. Im Herbst und Winter schmeckt Kürbissuppe, die durch Zugabe von ein wenig frischem Ingwer den Stoffwechsel zusätzlich pusht und die Körpertemperatur steigert. Auch Smoothies mit viel frischem Gemüse wie Grünkohl, Gurke, Spinat und Co. sind eine leckere Möglichkeit, den Gemüseanteil in der Ernährung zu erhöhen. Und ganz grundsätzlich gilt: Je vielfältiger und bunter die Gemüseauswahl, umso gesünder. (nri)

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