Die weltweit ersten Bilder der geretteten Schriften von Timbuktu

29. April 2013 - 21:39 Uhr

RTL-Reporterin Nicole Macheroux-Denault berichtet aus Timbuktu

Unter Einsatz ihres Lebens haben malische Historiker den Großteil der historischen Handschriften aus Timbuktu vor der Zerstörungswut der Islamisten in Mali gerettet. Rund 65 Prozent der 45.000 Dokumente des Ahmed Baba Instituts schmuggelten sie in Kisten unter Lebensmitteln und Tieren in die Hauptstadt Bamako.

Die RTL-Korrespondentin Nicole Macheroux-Denault konnte als erste Reporterin weltweit die Bücher und Schriften filmen. Die teilweise aus dem 11. Jahrhundert stammenden islamischen Schriften lagern unsachgerecht an einem geheimen Ort und drohen zu verwittern. "Wir brauchen jetzt hier wirklich schnell Hilfe und Geld, um die geretteten Dokumenten zu erhalten", sagt der Leiter des Instituts, Abdoul-Kadri Maiga.