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Die Welt begrüßt das Jahr 2011

Die Welt begrüßt das Jahr 2011

Riesiges Feuerwerk in Sydney

Prosit Neujahr! Um genau 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit hat am Freitag das Jahr 2011 auf der Erde begonnen, zuerst auf der Weihnachtsinsel Kiritimati im Pazifik.

Drei Stunden später zelebrierte die australischen Hafenstadt Sydney den Jahreswechsel mit einem Riesenfeuerwerk - angeblich dem teuersten und größten der Welt. Massenweise Fans hatten die Nacht über am Ufer campiert, um sich die beste Sicht auf das 5 Millionen

Dollar (3,77 Millionen Euro) teure Lichtspektakel zu sichern.

Im krisengeplagten Griechenland blieben Riesenfeuerwerke aus: Wegen der Finanznot wurde auch an den Feierlichkeiten gespart. In Madrid versammelten sich die Massen traditionell an der Puerta del Sol, um mit jedem Gongschlag um Mitternacht eine Traube zu verdrücken - das soll Glück im neuen Jahr bringen.

Riesen-Partys rund um die Welt

In Wien begrüßten Hunderttausende auf dem Silvesterpfad das neue Jahr. In Frankreich versammelten sich mehrere hunderttausend Menschen auf den Champs-Élysées und am Eiffelturm. Auf ein buntes Spektakel am Himmel musste in Paris allerdings verzichtet werden. Feuerwerkskörper waren in der Silvesternacht strikt verboten.

Auch in Rom feierten Tausende ins Jahr 2011. Und auf dem Markusplatz in Venedig versammelten sich laut italienischen Medien mehr als 60.000 Menschen, um das neue Jahr mit einem kollektiven Kuss willkommen zu heißen. Mehr als 250.000 Menschen versammelten sich in London an der Themse rund um das Riesenrad 'London Eye'. Von dort gab es den besten Blick auf das spektakuläre Feuerwerk zu Hits von den Beatles, Queen und Blur. 80.000 Feiernde kamen in Edinburgh zum schottischen Jahreswechsel-Fest "Hogmanay" mit Live-Konzert und traditionellen Tänzen unter freiem Himmel zusammen.

Die Brasilianer feierten wenige Stunden gleich dreimal Silvester. Das fünftgrößte Land der Erde hat drei Zeitzonen. An Rios legendärem Copacabana-Strand begrüßten fast zwei Millionen Menschen bei sommerlichen Temperaturen mit heißen Samba-Rhythmen und Feuerwerk das neue Jahr. Auch in São Paulo versammelten sich in der Nacht zum Samstag schätzungsweise zwei Millionen Menschen auf der zentralen Straße Avenida Paulista.

Genau sechs Stunden nach den Deutschen begrüßten mehr als eine Million Menschen am New Yorker Times Square das neue Jahr. Unter dem Jubel der Massen glitt die leuchtende Kristallkugel in der letzten Minute von 2010 einen Fahnenmast herab. Mehrere Tausend Polizisten hatten den Times Square, der mehrfach das Ziel islamistischer Terroristen war, hermetisch abgeriegelt. Besucher wurden nur nach strenger Kontrolle zugelassen.

Um 11.00 Uhr unserer Zeit wurde dann in Hawaii gefeiert - jetzt ist die ganze Welt im Jahr 2011 angekommen.