Rebecca seit rund drei Wochen vermisst

Die Suche im Wald ist beendet! Wie geht es jetzt weiter?

10. März 2019 - 10:41 Uhr

Drei Tage lang suchte die Polizei den Wald ab

Knapp drei Wochen nach dem Verschwinden von Rebecca aus Berlin geht die Suche nach der 15-Jährigen weiter. Wo, das ist noch unklar. Allerdings vorerst nicht mehr in dem Waldstück bei Storkow. Dort hatte die Polizei mit einem Großaufgebot drei Tage erfolglos gesucht. Der Hauptverdächtige Schwager hüllt sich unterdessen noch immer in Schweigen. Wieso ihm dennoch eine Anklage droht, erklärt Strafrechtler Harald Lemke-Küch im Video.

Mit Einbruch der Dunkelheit endete die Aktion

Auch am Samstag haben rund 100 Polizisten den Wald bei Storkow nach Hinweisen auf Rebeccas Verschwinden durchforstet - ohne Erfolg. Wie schon an den beiden Tagen zuvor, hatte eine Hundertschaft Polizisten mit Leichensuchhunden und anderen Spürhunden den weitläufigen Kiefernwald rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin durchkämmt. Mit Einbruch der Dunkelheit endete die Aktion. Anschließend teilte die Polizei überraschend mit, dass die Suche am Sonntag nicht weitergeführt wird - ohne Einzelheiten zu nennen.  

Mehr als 1.000 Hinweise eingegangen

Die Polizei hat gegenüber RTL allerdings nicht ausgeschlossen, dass der Wald in den kommenden Tagen weiter durchkämmt wird. Man werde weiteren Hinweisen nachgehen, sagte eine Polizeisprecherin. Inzwischen seien mehr als 1.000 Hinweise bei den Behörden eingegangen. Darunter war auch einer, der die Polizei in den Wald zwischen den kleinen Orten Kummersdorf und Wolzig geführt hat. Möglicherweise sah dort jemand ein himbeerrotes Auto, wie es der Schwager von Rebecca fährt. Der Wald ist allerdings sehr groß und sollte Stück für Stück abgesucht werden, so die Polizei.

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Schwager schweigt noch immer

Laut bisherigen Ermittlungen wurde das Auto der Familie der Schwester am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der nahe gelegenen Autobahn A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert. Die Kameras hängen an einer Brücke über der Autobahn direkt an der Ausfahrt Storkow. Nach Angaben der Polizei ist der Schwager der einzige Mensch, der zu den genannten Zeitpunkten mit dem Auto gefahren sein kann. Die Fahrten sollen nicht zu seiner früheren Version der Ereignisse passen. Der Mann sitzt als Verdächtiger in Untersuchungshaft und schweigt laut Polizei zu den Beschuldigungen.