Die Puppenstars: Für Martin Reinl sind Puppen seine große Leidenschaft

Martin Reinls Leidenschaft sind Puppen jeglicher Art.
Martin Reinls Leidenschaft sind Puppen jeglicher Art. © RTL / bigsmile, RTL

Martin Reinl: "Für einen normalen Beruf war ich zu untalentiert"

Für einen "normalen Beruf" war er zu untalentiert – deshalb wurde Martin Reinl Puppenspieler. Er freut sich auf 'Die Puppenstars'.

Eine Castingshow für Puppen gab es noch nie im deutschen Fernsehen. Was genau erwartet die Zuschauer?

Martin Reinl: "Ich hoffe, eine bunte Mischung aus allem, was das Genre 'Puppenspiel' zu bieten hat. Wenn wir Puppen im Fernsehen sehen, sind es ja meistens nur Handpuppen. Aber es gibt da noch Unmengen von anderen Spielarten und Figurenformen, die man selten zu Gesicht bekommt: Stabpuppen, Papierfiguren, tanzende Socken ... was weiß ich. Ich hoffe auch, ein paar Sachen zu sehen, die man vielleicht vorher noch nie im Fernsehen bewundern konnte. Vielleicht stepptanzender Käse, singende Eingeweidewürmer oder jodelnde Küchengeräte."

Wirst Du ein strenger Juror sein?

Martin Reinl: "Das kommt ganz darauf an, was mir da vorgeführt wird. Ich werde mir zwar schon sehr kritisch alles anschauen, aber grundsätzlich bin ich kein sehr strenger Mensch. Ich habe nicht mal strengen Geruch ..."

Werden wir auch Puppen aus Deiner eigenen Schmiede sehen?

Martin Reinl: "Nicht als Kandidaten, dafür sind sie zu untalentiert. Aber sonst werden sicher einige aus meiner Schmiede in der Show auftauchen. Der Kakerlak aus der 'Wiwaldi Show' hat bereits angekündigt, dass er mitkommen will und auch einige andere scharren ebenfalls schon mit den Hufen."

Wie bist Du zum Puppenspieler geworden?

Martin Reinl: "Für einen normalen Beruf wie Atomphysiker, Gehirnchirurg oder Bundeskanzlerin war ich zu untalentiert und musste mir was anderes suchen. Ich war von Kindheit an begeistert von Puppen und komischen Figuren. Dass das aber wirklich ein Beruf sein könnte, hab ich mir selbst nicht vorstellen können. Ich habe einfach aus Lust an der Sache immer wieder Figuren gebaut und damit gespielt, Filme und Shows entwickelt und bin dann immer mehr reingerutscht. Heute kann ich mir nichts anderes vorstellen. Für mich der schönste Beruf, den es gibt. Auch wenn die Berufe Atomphysiker, Gehirnchirurg oder Bundeskanzlerin sicher besser bezahlt sind."

Die Aufnahmeleiterin Miss Izzy träumt davon, ein großer Star zu werden. Wie schätzt Du ihre Chancen ein?

Martin Reinl: "Ich will ihren Traum nicht zerstören, aber ich hab nochmal nachgemessen. Mit einer Körpergröße von 80 cm wird sie niemals ein großer Star werden. Höchstens Kleinkünstlerin."

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