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Die Folgen von Friederike: Dresdner Feuerwehrmann Sten Udolph ist froh, dass niemand in der Scheune war.

Orkantief Friederike zerstörte seine Scheune: Dresdner Feuerwehrmann ist nun selbst auf starke Hände angewiesen

Feuerwehrmann Sten Udolph ist nun selbst auf die Hilfe anderer angewiesen

Seit 23 Jahren ist Sten Udolph (41) bei der Freiwilligen Feuerwehr Dresden-Gompitz im Einsatz. Zusammen mit 20 Kameraden rückt er fast täglich bei Feuer, Hochwasser oder Sturm aus, um Leben zu retten und Eigentum zu schützen. Jetzt ist Udoplh selbst auf die Hilfe anderer angewiesen, denn Orkantief 'Friederike' brachte den Mann defitiniv an seine Grenzen.

Zum Glück ist niemand verletzt worden

Sten Udolph konnte seinen Augen nicht trauen, als er auf seinen Vierseithof in Gompitz bei Dresden trat. Nichts erinnert ihn an das, was seine Familie seit 1897 aufgebaut hat: "Ich selbst war gar nicht da, sondern im Auftrag meiner Firma im schweizerischen Davos, bekam dort einen beunruhigenden Anruf von zu Hause", erzählt Udolph im Interview mit 'Bild.de'. Sein Chef gab ihm daraufhin frei.

Zurück in Gompitz musste Udolph den Anblick seiner Scheune - oder das, was davon übrig geblieben ist - erst einmal verdauen: "Als hätte eine Bombe eingeschlagen. Dass niemand zu Schaden kam, gleicht einem Wunder", so Udolph, "denn meine Familie war nebenan im Haupthaus, sah nur einen gewaltigen Lichtbogen, als das Dach in die angrenzende Starkstromleitung flog." Also fast schon ein Zufall, dass niemand verletzt wurde. Glück im Unglück, kann man das wohl nennen, doch Udolph und seine Familie haben jetzt erstmal viel Arbeit vor sich. Mit jeder Kraft versuchen sie den Familienhof wieder aufzubauen. Alleine wäre das nie möglich. Welche freundlichen Helfer dem Feuerwehrmann jetzt unter die Arme greifen, sehen Sie in unserem Video!