14 Tage auf Intensivstation

Volksmusiker Ludwig Ladstätter (†67) stirbt nach Corona-Infektion

Ludwig Ladstätter bei einem Auftritt seiner Volksmusikband "Die Fidelen Mölltaler" im Jahr 2014
Ludwig Ladstätter bei einem Auftritt seiner Volksmusikband "Die Fidelen Mölltaler" im Jahr 2014
© picture alliance, dpa | Bodo Schackow

02. Dezember 2021 - 16:16 Uhr

"Die Fidelen Mölltaler" trauern um Bandmitglied Ludwig Ladstätter

14 Tage lang war er auf der Intensivstation behandelt worden, doch am Ende hat Ludwig Ladstätter den Kampf gegen das aggressive Coronavirus verloren. Mit nur 67 Jahren ist der Volksmusikstar in der Klinik in Wolfsberg gestorben, wie seine ehemaligen Bandkollegen nun öffentlich bekannt gegeben haben.

Gesangskollegen erinnern sich

Sie haben sich einst als "Die Fidelen Mölltaler" zusammengefunden, jetzt trauern die Bandmitglieder der Volksmusikgruppe um eines ihrer Mitglieder. In einem Nachruf gedachten sie jetzt dem verstorbenen Ludwig Ladstätter. "Er lebt in unseren Liedern weiter. Unzählige Fans haben mich schon angerufen und mir von ihren Erlebnissen mit Lucky erzählt", beschrieb Sänger Huby Mayer der österreichischen Zeitung "Krone" und erinnerte sich daraufhin an die letzten Wochen im Leben seines ehemaligen Gesangskollegen.

Demnach sei Ladstätter Mitte November ins Krankenhaus eingeliefert worden – eigentlich wegen eines Bandscheibenvorfalls. Doch schon wenige Tage später sei er auf die Corona-Station und dann auf die Intensivstation verlegt worden: "Da hat uns der Doktor schon gesagt, dass seine Lungenwerte im Keller sind und wir uns auf alles vorbereiten müssen." Nur 14 Tage später sei der 67-Jährige für immer eingeschlafen. (cch)