"Wir haben uns nicht aufgegeben"

Diana June postet bewegendes Statement nach der Beisetzung ihres Babys

© instagram/di.anajune

7. Februar 2019 - 9:40 Uhr

Abschied von ihrem süßen Prinzen

"Es ist sehr schwer an der Trauer zu arbeiten, aber wir haben uns nicht aufgegeben." Mit bewegenden Worten und einem Foto von der Beisetzung ihres Sohnes Gregor meldet sich Diana June bei Instagram zurück. Ihr Sohn starb am 7. Dezember an einer Blutvergiftung - nur zwei Tage nachdem er auf die Welt gekommen war. Für den Tod ihres Neugeborenen macht die Influencerin die Klinik verantwortlich. Der Vorwurf: Trotz alarmierender Zeichen hätten die Ärzte nicht reagiert.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

(Das Bild haben wir von einem ganz besonders lieben Mitarbeiter vom Begräbnisinstitut erhalten, der uns sehr menschlich und liebevoll durch den ganzen Prozess der Beerdigung geführt hat, danke W.S.) Es ist nicht leicht wieder einen Sinn im Leben oder Lebensfreude zu finden. So viele von euch schreiben uns liebe Worte oder auch erzählen von ihren Geschichten. Es ist verrückt wieviele Menschen tragische Schicksale erleiden und wie wenig darüber gesprochen wird. Zunächst haben wir uns so einsam und unverstanden gefühlt. So verlassen von den Ärzten, denen man so viel Vertrauen schenkte, Vertrauen in Leben. Wir haben unseren Jungen zu Grabe getragen und erstmal Zeit für uns genommen. Es ist alles im Prozess, aber der grausamste Fakt ist, dass diese Institution ein riesiges Krankenhausunternehmen ist und da leider nicht viel Menschlichkeit übrig bleibt. Wir sind dabei anscheinend nicht die einzigen, denn viele von euch schreiben uns über Ihre Erlebnisse in diesem Krankenhaus. Die drei Personen, davon zwei Ärzte, die uns so nahe standen, deren Familie wir eingeladen haben und per Du waren, haben sich seit dem Fall und bei Eintritt der Kriminalpolizei nie mehr bei uns gemeldet. Kein einfaches „Mein Beileid“ oder dergleichen. Hätte man ein reines Gewissen, würde man nicht so handeln. Vielleicht ist der Druck, bzw. Maulkorb so groß? Die entscheidende Frage hier, wie kann man so unmenschlich sein, insbesondere als Arzt? Selber Kinder und Familie haben und andere Menschen so im Stich lassen. Die Mediziner, die uns, bzw. Eltern und Großeltern und natürlich unser Kind so allein gelassen und belächelt haben, lesen das und leben weiter. Ich hoffe ihr wisst was ihr uns angetan habt. Dürfen solche Ärzte überhaupt andere Menschen betreuen, solche Ärzte, die ein Menschenleben nur als Nummer sehen? Wir werden uns jetzt öfters melden, es ist sehr schwer an der Trauer zu arbeiten, aber wir haben uns nicht aufgegeben. Die unzähligen lieben Nachrichten von euch versuchen wir nach und nach zu beantworten. Danke das wir nicht allein sind und ihr seid es auch nicht. In Liebe D&D

Ein Beitrag geteilt von DIANA JUNE (@di.anajune) am

Sie lässt ihrer Verzweiflung und Wut freien Lauf

"Es ist nicht leicht wieder einen Sinn im Leben oder Lebensfreude zu finden", schreibt Diana zu einem Foto, das einen herzförmigen Trauerkranz aus weißen Rosen zeigt. Auf der Banderole steht: "Im letzten Gedanken an unseren süßen Prinzen." Die vielen lieben Worte in den vergangenen Wochen hätten ihr und ihrem Partner viel Trost gespendet. "Zunächst haben wir uns so einsam und unverstanden gefühlt. So verlassen von den Ärzten, denen man so viel Vertrauen schenkte, Vertrauen in Leben", schildert Diana weiter und lässt ihrer Verzweiflung und Wut freien Lauf: "Die Mediziner, die uns, bzw. Eltern und Großeltern und natürlich unser Kind so allein gelassen und belächelt haben, lesen das und leben weiter. Ich hoffe ihr wisst, was ihr uns angetan habt. Dürfen solche Ärzte überhaupt andere Menschen betreuen, solche Ärzte, die ein Menschenleben nur als Nummer sehen?" Dianas Worte gehen den Followern extrem nah. "Gebt nicht auf! Kämpf für euren Prinzen! Es MUSS Konsequenzen geben! Erst dann werdet ihr Frieden finden können... Ich hoffe so sehr für euch! Mit tiefstem Mitgefühl", kommentiert etwa username_jack4.

Wie der Obduktionsbefund ergab, litt Dianas Baby zunächst an einer schweren Lungenentzündung und sei schließlich in Folge einer Blutvergiftung gestorben.