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Diakonie unterstützt Petition für humane Flüchtlingspolitik

56 Migranten treffen in Malaga ein
Migranten nach ihrer Ankunft im Hafen von Malaga. Foto: Jesus Merida/SOPA Images via ZUMA Wire © deutsche presse agentur

Die Diakonie Sachsen mahnt eine humane Flüchtlingspolitik an und erinnert dabei an christliche Werte. "Abschottung ist zum Hauptziel der Politik in Europa und auch der Bundesregierung geworden. Weiterhin ertrinken täglich Menschen im Mittelmeer", erklärte die Hilfsorganisation am Donnerstag in Radebeul. Deutschland dürfe sich nicht gemein machen mit europäischen Regierungen, die aus populistischen Gründen die Rettung aus Seenot verhinderten. Eine solche Politik widerspreche allen christlichen Grundsätzen. Die Bundesregierung laufe mit ihrer Migrationspolitik und immer weiteren Asylrechtsverschärfungen denjenigen hinterher, die die humanitären Grundsätze der Gesellschaft aufkündigen wollten.

Aus diesem Grund unterstützt die Diakonie Sachsen den Aufruf aus dem Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags "Christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa". Darin werden die Regierungen in der EU aufgefordert, den Flüchtlingsschutz nicht weiter zu gefährden. Diakonie-Chef Christian Schönfeld wertete die Petition als "wichtige Gegenbewegung zu einer inhuman gewordenen Flüchtlingspolitik, die sich aller Mitverantwortung für Fluchtursachen entziehen will". Diese reiche vom menschengemachten Klimawandel und seinen Folgen über unfaire Handelsbeziehungen bis hin zu Waffenexporten aus Deutschland in Krisenregionen.


Quelle: DPA

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