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DFL plant mit Heimspielen in fremden Stadien

Kölner Geisterspiel in Düsseldorf möglich?

DFL plant mit Heimspielen in fremden Stadien

ARCHIV - 16.03.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL GmbH und Sprecher des Präsidiums des DFL e.V., spricht im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf einer Pressekonferenz.  (zu
Coronavirus - DFL Christian Seifert
ade nic, dpa, Arne Dedert

Liga-Verband möchte alle Möglichkeiten ausschöpfen

Man stelle sich vor, der 1. FC Köln müsste eines seiner ausstehenden Heimspiele in Düsseldorf austragen, oder Schalke 04 im Dortmunder Stadion. In Zeiten von Corona scheint nichts mehr unmöglich. Damit die Bundesliga-Saison zu Ende gebracht werden kann, erwägt die Deutsche Fußball Liga auch ‚Heimspiele’ in fremden Stadien. Das geht aus der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung des Verbandes hervor, die der "kicker" veröffentlichte.

Mehrkosten durch Stadion-Wechsel übernimmt die DFL

Demnach sollen die 36 Proficlubs bei dem virtuellen Treffen am Donnerstag die entsprechende Satzungsänderung beschließen, wonach die DFL einen Wechsel des Spielortes anordnen kann. Der Ligaverband bestätigte auf "SID"-Anfrage die Echtheit des Dokuments.

"Sofern keinen der beteiligten Clubs ein Verschulden an dem Wechsel des Stadions trifft, trägt der DFL e.V. die durch den Stadionwechsel entstandenen Mehrkosten für die Austragung des Spiels", heißt es in dem Papier.

Plan B: Saisonabbruch mit Meister und zwei Absteigern

Spieltage und Tabelle der 1. Bundesliga

Auch Lockerung der Spielerverträge auf der Agenda

Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag soll darüber hinaus festgelegt werden, dass die Spielzeit 2019/20 bis zum 30. Juni, notfalls aber auch noch im Juli, abgeschlossen werden soll. So kann vermieden werden, dass einzelne Vereine wegen am 30. Juni auslaufender Verträge Protest gegen spätere Spiele einlegen. Die DFL könnte in diesem Fall abweichende Wechselperioden festlegen. Ebenso soll über eine Erhöhung von drei auf fünf Auswechslungen pro Spiel abgestimmt werden.

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RTL.de/SID