Mainz und Braunschweig weiter

DFB-Pokal: Hertha kassiert fünf Tore gegen Underdog

Hertha BSC fliegt gegen Eintracht Braunschweig aus dem DFB-Pokal
Hertha BSC fliegt gegen Eintracht Braunschweig aus dem DFB-Pokal
© Imago Sportfotodienst

11. September 2020 - 23:01 Uhr

Labbadia-Team in der ersten Pokal-Runde raus

In der ersten Runde des DFB-Pokals heißt es immer wieder: Bundesliga gegen Underdog. Und immer wieder gibt es Überraschungen. So auch dieses Mal: Das hochdotierte Team von Hertha BSC muss sich nach fünf Gegentoren aus dem Pokal verabschieden. Bundesligist FSV Mainz 05 zieht in die zweite Runde ein.

15 Tore in zwei Spielen

Der DFB-Pokal ist mit einem Torspektakel in die neue Runde gestartet. Insgesamt 15 Tore fielen in zwei Partien. Während Bundesligist Mainz 05 seiner Favoriten-Rolle gegen Regionalligist TSV Havelse gerecht wurde und die Niedersachen 5:1 vom Feld jagte, blamierten sich die Berliner gegen Eintracht Braunschweig. Schillernde Figur der Partie: Mittelfeld-Spieler Martin Kobylanski, der gleich drei Mal gegen das Team von Coach Bruno Labbadia traf.

Die beiden Begegnungen in der Kurzzusammenfassung:

Eintracht Braunschweig – Hertha BSC 5:4 (3:2)

Brauna Labbadia muss sich aus dem DFB-Pokal verabschieden
Brauna Labbadia muss sich aus dem DFB-Pokal verabschieden
© Imago Sportfotodienst

Tore: 
1:0 Kobylanski (2.)
2:0 Mittelstädt (17., ET)
2:1 Lukebakio (23.)
2:2 Cunha (29.)
3:2 Kobylanski (44.)
3:3 Pekarik (65.)
4:3 Kobylanski (66.)
5:3 Abdullahi (73.)
5:4 Lukebakio (83.)

Besondere Vorkommnisse: Schwolow (Hertha) hält FE von Kobylanski (44.)

In Braunschweig war der neue Hertha-Torhüter Alexander Schwolow nach einem Freistoß von Martin Kobylanski schon nach 63 Sekunden das erste Mal geschlagen. In der 44. Minute wehrte er einen Foulelfmeter von Kobylanski ab, doch der Kapitän der Niedersachsen traf im Nachschuss. In der 17. Minute hatte Maximilian Mittelstädt den Berliner Keeper mit einem Eigentor per Kopfball überwunden.

Dem hatten die Gäste in der ersten Halbzeit nur Tore durch Dodi Lukebakio (23.) und Matheus Cunha (29.) entgegenzusetzen. Im zweiten Durchgang gelang Peter Pekarik zwar der Ausgleich (65.), doch zwei Minuten später war Kobylanski ein drittes Mal erfolgreich. Suleiman Abdullahi (73.) legte für Braunschweig nach, Lukebakio traf für Hertha erneut (83.).

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TSV Havelse – FSV Mainz 05 1:5 (1:0)

MAINZ, GERMANY - SEPTEMBER 11: Jean-Philippe Mateta of 1.FSV Mainz 05 celebrates after scoring his team's fifth goal with team mate Paul Nebel of 1.FSV Mainz 05 during the DFB Cup first round match between TSV Havelse and 1. FSV Mainz 05 at Opel Aren
Mateta trifft drei Mal für die Mainzer
© Getty Images, Bongarts

Tore:
1:0 Plume (17.)
1:1 Mateta (57.)
1:2 Szalai (77.)
1:3 Mateta (78.)
1:4 Quaison (85.)
1:5 Mateta (90.)

Auch Mainz drohte sich zu blamieren: Noah Plume brachte die Underdogs aus Niedersachsen nach 17 Minuten in Führung. Der Bundesligist, der im Vorfeld von Corona-Problemen geplagt wurde, wachte aber rechtzeitig auf. Jean-Philippe Mateta (57., 79., 90.), Adam Szalai (77.) sowie Robin Quaison (86.) trafen für die Rheinhessen, die im Vorfeld der Partie zwei Testspiele wegen positiven Tests innerhalb der Mannschaft hatten absagen müssen. Gegen Havelse fehlten drei Profis wegen Corona-Infektionen. Die FSV-Leistung lässt für den Liga-Auftakt bei RB Leipzig trotz des Sieges nichts Gutes erahnen.

sid/RTL.de