11. Februar 2019 - 10:44 Uhr

DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost

Werder Bremens Pokalhelden können sich auf den nächsten Playoff-Fight freuen. Im Viertelfinale müssen die Grün-Weißen beim FC Schalke 04 ran. Ein Traum- bzw. Horrorlos zog der 1. FC Heidenheim.

Heidenheim sieht sich nicht als Favorit

Der derzeitige Vierte der 2. Bundesliga reist in der Runde der letzten Acht zum FC Bayern München, darf sich satte Einnahmen freuen und von der Pokal-Sensation träumen. "Favorit sind wir nicht in dem Spiel", scherzte Heidenheims Beiratsvorsitzender Rainer Domberg in der ARD. "Aber das ist ein riesiges Erlebnis."

In Gelsenkirchen treffen die zwei Teams aufeinander, die nach dem FC Bayern am häufigsten den Pokal gewonnen haben. Die Schalker holten die Trophäe insgesamt fünfmal, die Bremer sogar sechsmal. "Wir haben schon die Möglichkeiten, auch auf Schalke zu gewinnen, aber es wird natürlich eine sehr, sehr schwere Herausforderung. Wir wissen, dass es die letzte Titelchance für  Schalke ist", sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt.

Ein Zweitligist auf jeden Fall im Halbfinale

Im direkten Zweitliga-Duell empfängt der SC Paderborn den Hamburger SV. Eine Begegnung, die dunkle Erinnerungen weckt. Im August 2004 beeinflusste Schiedsrichter Robert Hoyzer das Aufeinandertreffen des damaligen Regionalligisten mit dem Bundesligisten HSV und sorgte mit für einen 4:2-Sieg des Außenseiters. Die Partie wurde damit zum Auslöser eines Wettskandals.

In der letzten Paarungen, die am Sonntagabend ausgelost wurden, stehen sich die Bundesligisten FC Augsburg und RB Leipzig gegenüber.

Die Viertelfinal-Spiele finden am 2. und 3. April statt. Das Halbfinale folgt am 23./24. April.Das Finale steigt am 25. Mai traditionell im Berliner Olympiastadion.