"Respekt" und "Verständnis" für Spieler

DFB: Keine Strafen für Fußballprofis nach Solidaritätsbekundungen

FILE PHOTO: Dortmund's Jadon Sancho celebrates scoring their second goal with a 'Justice for George Floyd' shirt, as play resumes behind closed doors following the outbreak of the coronavirus disease
© REUTERS, POOL New, /FW1F/Pritha Sarkar

03. Juni 2020 - 15:38 Uhr

Keine Strafen für Sancho & Co.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Solidaritätsbekundungen von Jadon Sancho, Achraf Hakimi, Marcus Thuram und Weston McKennie nicht bestrafen. "Diese Linie will das Gremium auch bei neuerlichen Anti-Rassismus-Aktionen anlässlich des gewaltsamen Todes George Floyds an den kommenden Spieltagen beibehalten", teilte der Verband am Mittwoch mit.

DFB setzt sich gegen Rassismus ein

"Ich begrüße den weitsichtigen Beschluss des DFB-Kontrollausschusses ausdrücklich und bin sehr froh darüber", sagte DFB-Präsident Fritz Keller in der Mitteilung. Der Verband trete entschieden gegen jede Form von Rassismus ein, weshalb "die Aktionen der Spieler unseren Respekt und unser Verständnis" besitzen, sagte Keller.

Am vergangenen Spieltag der Bundesliga hatten Schalkes McKennie, die Dortmunder Sancho und Hakimi, Gladbachs Thuram sowie Kölns Anthony Modeste mit verschiedenen Aktionen auf dem Platz ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gesetzt.

Da dies laut DFB-Regelwerk eigentlich verboten ist, setzte sich der DFB-Kontrollausschuss mit dem Sachverhalt auseinander.

RTL.de/SID