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DFB-Kader für EM-Qualifikation: Löw verzichtet auf Mario Götze

Hector und Leno kehren zurück

DFB-Kader: Löw setzt auf Draxler statt auf Götze

Duelle gegen Weißrussland und Estland

Joachim Löw hat bei der Kadernominierung für die EM-Quali-Spiele in Weißrussland (8.Juni) und in Mainz gegen Estland (11. Juni) auf den formstarken Mario Götze von Borussia Dortmund verzichtet. RTL überträgt beide Spiele jeweils ab 20.15 Uhr live.

Löw registriert Steigerung bei Götze - es reicht aber trotzdem nicht

Ohne die beiden Länderspiele ist die Saison für den Offensivspieler vom BVB beendet. Er habe die Leistungssteigerung des Dortmunders "registriert", hatte er zuletzt geäußert, sehe auf Götzes Position aber andere Spieler vorne. Beim Neuaufbau in der Nationalmannschaft setze er vor allem auf "Tempo und Handlungsschnelligkeit", betonte Löw in den vergangenen Wochen mehrfach - Götze ist ihm offenbar schlicht zu langsam.

Julian Draxler (l) aus Deutschland jubelt über sein Tor zum 1:0 mit Jonas Hector. (zu dpa: «K
Julian Draxler und Jonas Hector beim DFB wieder vereint
nic, dpa, Peter Kneffel

Stattdessen kehrt Julian Draxler zurück. Der Mittelfeldspieler von Paris SG, der im März verletzungsbedingt gefehlt hatte, ist ebenso wieder dabei, wie Jonas Hector. Dieser habe bei Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln "keine einfache Phase" gehabt, aber "Charakter und Mentalität bewiesen und sich eine erneute Berufung verdient", betonte Löw,

Angeführt wird das 22-köpfige Aufgebot von Manuel Neuer. Der Kapitän von Bayern München ist nach auskurierter Wadenverletzung "zunächst" nominiert, sagte Löw: "Bei Manu werden wir abwarten, wie der Heilungsprozess in den nächsten Tagen voranschreitet." Bei optimalem Verlauf könnte Neuer am Samstag im Pokalfinale in Berlin gegen RB Leipzig sein Comeback geben.

Löw fordert zwei Siege

ARCHIV - 24.03.2019, Niederlande, Amsterdam: Fußball: EM-Qualifikation, Niederlande - Deutschland, Gruppenphase, Gruppe C, 2. Spieltag in der Johan Cruijff ArenA. Trainer Joachim Löw aus Deutschland gestikuliert. (zu dpa: «Löw bastelt am Kader») Foto
Joachim Löw gibt die Richtung vor
nic, dpa, Christian Charisius

"Man braucht nicht lange herumzureden: Alles andere als sechs Punkte aus diesen beiden Spielen wäre eine Enttäuschung", sagte Löw, der beim 3:2 in Amsterdam mit seiner verjüngten Elf bereits die schwerste Hürde genommen hat. "Unterschätzen werden wir unsere Gegner auf keinen Fall", sagte Löw, der die Favoritenrolle gerne annimmt: "Wir haben ja die höchsten Ansprüche an uns selbst. Das macht uns keinen Druck."

Löw kommt am Freitag in Berlin mit seinem Stab zusammen, um die zehn Tage mit der Mannschaft zu planen. Tags darauf steht der Besuch des Pokalfinales auf dem Programm, am 3. Juni trifft sich die Auswahl in Venlo (Holland). Bevor es in Borissow gegen die Weißrussen ernst wird, findet am 5. Juni in Aachen noch ein öffentliches Trainingsspiel (NITRO überträgt ab 17.15 Uhr live) statt - möglicherweise auch ein weiterer Härtetest für Spielführer Neuer.

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Der Kader im Überblick

Tor:
Neuer, Leno, Trapp

Abwehr:
Ginter, Halstenberg, Hector, Kehrer, Klostermann, Schulz, Stark, Süle, Tah

Mittelfeld:
Brandt, Draxler, Goretzka, Gündogan, Havertz, Kimmich

Angriff:
Gnabry, Reus, Sane, Werner