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Deutschland verlängert Grenzkontrollen

Bis zum 4. Mai 2020

Deutschland verlängert Grenzkontrollen

ARCHIV - 16.03.2020, Baden-Württemberg, Kehl: Am deutsch-französischen Grenzübergang in Kehl finden Grenzkontrollen statt. Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums für wei
Kontrollen an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Italien und Spanien werden um 20 Tage verlängert
ude jai pil, dpa, Uli Deck

Seehofer: Grenzkontrollen um 20 Tage verlängert

Die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen werden um weitere 20 Tage verlängert. Das teilte das Bundesinnenministeriums mit. So werden die Kontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Italien und Spanien bis zum 4. Mai zu verlängert. Die Infektionsgefahren durch das Corona-Virus soll weiter eingedämmt werden, indem man Infektionsketten unterbricht.

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Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz werden weiter überwacht

Die Kontrollen sind am 16. März eingeführt worden. Seitdem werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. Drei Tage später wurden die Grenzkontrollen zu Spanien, Italien und Dänemark eingeführt.

An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert.

Menschen, die weder Deutsche noch dauerhaft hier ansässig sind, dürfen seit Mitte März nur noch aus einem "triftigen Reisegrund" nach Deutschland kommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte in Brüssel deutlich, dass sie nicht mit einem schnellen Ende der Grenzkontrollen in Europa rechnet.

Seehofer: Grenzkontrollen an deutsch-österreichischer Grenze bleiben erforderlich

Bundesinnenminister Seehofer hat die EU-Kommission darüber informiert, dass er aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen die vorübergehende Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Landgrenze für sechs Monate neu anordnet.

Dies sei aufgrund der fortbestehenden höchst fragilen Situation an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland sowie aufgrund des fortbestehenden illegalen Migrationspotentials auf der Balkanroute unverändert erforderlich sein, so das Ministerium.