Deutscher Student mit Ebola-Verdacht in Ruanda

Ebola auf dem Vormarsch: Möglicherweise hat sich nun auch ein deutscher Student mit dem Virus infiziert.
Ebola auf dem Vormarsch: Möglicherweise hat sich nun auch ein deutscher Student mit dem Virus infiziert.
© dpa, Ahmed Jallanzo

12. August 2014 - 7:28 Uhr

Vor kurzem erst von Liberia-Reise zurückgekehrt

Ein Student aus Deutschland wird wegen Ebola-Verdachts in einem Krankenhaus in Ruanda untersucht. Der kürzlich aus Liberia zurückgekehrte Mann wurde mit Symptomen, die typischerweise auch bei Ebola auftreten, in einer Klinik der Hauptstadt Kigali isoliert, bestätigte Gesundheitsministerin Agnes Binagwaho auf Twitter. Bei dem Studenten sei bereits eine Malaria-Infektion festgestellt worden, hieß es weiter.

Der Test auf Ebola erfolge, um 100-prozentig sicherzugehen, dass er sich nicht angesteckt habe. Sowohl bei Malaria als auch bei Ebola können Symptome wie Fieber und Durchfall auftreten. Viele der in den vergangenen Tagen weltweit registrierten Verdachtsfälle gingen auf Malaria zurück. Proben seien an ein internationales Labor geschickt worden, so Binagwaho. Die Testergebnisse sollen binnen 48 Stunden vorliegen. Es handelt sich um den ersten Ebola-Verdachtsfall in Ruanda.