40-Jähriger starb durch Schuss in den Hals

Deutscher soll DJ in Malaga ermordet haben – zwei Männer festgenommen

31. März 2021 - 11:31 Uhr

Illegale Party in Malaga endete tödlich

Sie trafen sich zu einer illegalen Party, feierten im noblen spanischen Badeort Malaga. Doch die rauschende Nacht endete mit einem Verbrechen: Der DJ der Veranstaltung starb durch einen Schuss in den Hals. Tatverdächtig sind zwei Deutsche, die aus Spanien fliehen wollten. Sie wurden am Dienstag festgenommen – rund 36 Stunden nach der Tat.

Spanische Polizei fand toten DJ in Villa

Dem 30 Jahre alte Hauptverdächtigen werden Mord, unterlassene Hilfeleistung und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen, dem zweiten Festgenommenen (28) Vertuschung. Die Tat hatte sich nach amtlichen Angaben in der Nacht zum Montag in einer Villa in Malaga, der zweitgrößten Stadt Andalusiens, ereignet.

Nach Angaben lokaler Medien könnte es sich bei der Kugel, die den DJ tödlich traf, um einen Querschläger gehandelt haben. Offenbar durchschlug das Projektil zuvor eine eher dünne Gipskartonwand. Die Polizei fand die Leiche des DJs am Montag in der Villa, die wieder leer war. Sie war den Erkenntnissen zufolge für die Party angemietet worden.

Es könnten weitere Festnahmen folgen

Weitere Festnahmen seien nicht ausgeschlossen, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Woher aus Deutschland die beiden Festgenommenen stammen, teilten sie vorerst nicht mit. Unklar ist auch noch, ob sie in Spanien wohnen oder Touristen sind.