Deutsche Rotes Kreuz fliegt 43 Tonnen Hilfsgüter nach Beirut

Ein Mitarbeiter des DRK kontrolliert auf dem Rollfeld am Flughafen Schönefeld Hilfsgüter. Foto: Annette Riedl/dpa
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08. August 2020 - 17:51 Uhr

Nach der Explosionskatastrophe von Beirut hat das Deutsche Rote Kreuz 43 Tonnen Hilfsgüter in die libanesische Hauptstadt geflogen. Ein Airbus mit der Fracht hob am Samstag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ab und sollte in der Nacht in Beirut landen. Nach Angaben des DRK umfasst die Hilfslieferung Verbandsmaterialien, Decken, Erste-Hilfe-Sets und Werkzeuge für den Bau von Notunterkünften. Auch Küchenutensilien, Eimer, Hygienepakete sowie medizinische Güter und Covid-19-Schutzausstattung wie Masken und Schutzanzüge gehören dazu.

"Die Lage vor Ort ist katastrophal", sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter. "Bis zu 300.000 Menschen haben durch die Explosion ihre Wohnungen verloren. Deshalb wird dieser Hilfstransport sicherlich nicht der letzte sein." Reuter verwies darauf, dass das Auswärtige Amt das DRK mit 1,5 Millionen Euro unterstütze. Der Bedarf an internationaler Hilfe für die Menschen im Libanon bleibe auf Monate hinaus sehr groß. Daher rufe das DRK zu Spenden auf.

Quelle: DPA