12. Juli 2019 - 13:59 Uhr

DNA eines Täters gefunden

Immer mehr grausame Details kommen ans Licht. Die auf Kreta ermordete Forscherin Dr. Suzanne Eaton wurde offenbar erst erstickt und dann in den Nazi-Bunker geworfen, wo man sie schließlich fand. Wie die Polizei berichtet, sei die DNA mindestens eines Täters gefunden worden. Man schließe auch ein Sexualverbrechen nicht aus. Wie die Höhle in der die Frau gefunden wurde aussieht, das sehen Sie im Video.

Gibt es mehrere Täter?

Suzanne Eaton war wegen eines Kongresses auf Kreta. Um sich fit zu halten, ging die Forscherin aus Dresden regelmäßig joggen. Offenbar auch am Morgen ihres Verschwindens, so der bisherige Ermittlungsstand. Was dann geschah, ist noch unklar. Zuletzt wurde Eaton am 2. Juli bei dem Kongress gesehen.

Am vergangenen Montag war die Leiche der 59-Jährigen dann in einem ehemaligen Nazi-Bunker gefunden worden, der sich in einem Höhlensystem befand. Wie örtliche Quellen unserer Reporterin Caroline Gall berichteten, war die Leiche der Forscherin verstümmelt. Ein Ohr war angeblich komplett abgetrennt.

Die Polizei ging vorerst davon aus, dass es nur einen Täter gibt. Allerdings berichtete eine Freundin von Suzanne Eaton, sie sei sehr fit gewesen. "Suzanne hatte den schwarzen Gürtel in Taekwondo." Deshalb würde die Polizei jetzt auch in Betracht ziehen, dass mehrere Personen beteiligt gewesen sind.

Wanderer fanden die Forscherin

Die Forscherin war am Max-Planck-Institut in Dresden tätig. Sie hatte an einem Expertentreffen in der kleinen Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war am 2. Juli zu einem Ausflug aufgebrochen, von dem sie nicht mehr zurückkehrte.

Angehörige und Freunde starteten daraufhin eine Suchaktion auf Facebook. Wanderer fanden ihrer Leiche dann schließlich in einer kleinen Grotte nahe der Ortschaft Maleme, rund zehn Kilometer von Kolymbari entfernt.