Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL

Deutsche finden: Spahn macht in der Corona-Krise einen guten Job

(200311) -- BERLIN, March 11, 2020 -- German Health Minister Jens Spahn attends a press conference of COVID-19 situation
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11. März 2020 - 17:24 Uhr

Gut die Hälfte bewertet Spahns Arbeit als gut

Gesundheitsminister Jens Spahn macht in der aktuellen Corona-Krisensituation einen guten Job! Das findet zumindest ein Großteil der Bevölkerung, wie eine aktuelle Blitz-Forsa im Auftrag von RTL ergeben hat. Gut die Hälfte der gut 1.000 befragten Menschen bewertet seine Arbeit als sehr gut (8 Prozent) oder gut (47 Prozent).

Krisenmanagement der Regierung kommt nicht so gut weg

28 Prozent stufen Spahns Krisenmanagement als weniger gut und 9 Prozent als schlecht ein.  Einzig unter den Anhängern der AfD überwiegt der Anteil derer, die meinen, Spahns bisherige Arbeit in der Corona-Krise sei weniger gut oder schlecht.

Nicht so gut weg kommt das Krisenmanagement der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen:

  • Nur 2 Prozent beurteilen die Arbeit der Bundesregierung in der Corona-Krise als sehr gut, 41 Prozent bewertete die Arbeit als gut.
  • Über die Hälfte der Befragten findet, die Bundesregierung leiste diesbezüglich weniger gute (40 Prozent) oder schlechte (12 Prozent) Arbeit.
  • Überwiegend negativ wird die bisherige Arbeit der Bundesregierung in der Corona-Krise von den Anhängern der FDP, der Linkspartei und vor allem der AfD bewertet.

Viele können das Krisenmanagement der eigenen Gemeinde nicht beurteilen

Das Krisenmanagement der eigenen Stadt oder Gemeinde stufen 4 Prozent als sehr gut, 42 Prozent als gut, 23 Prozent als weniger gut und 8 Prozent als schlecht ein. Vergleichsweise viele können dies nicht beurteilen ("weiß nicht").

20 Prozent haben das Gefühl, dass das Krisenmanagement in der Corona-Krise von Bundesregierung, Ländern und Kommunen gut koordiniert und miteinander abgestimmt ist. Eine Mehrheit von 70 Prozent hat jedoch den Eindruck, dass es ein Durcheinander gibt, was die Kompetenzen von Bund, Ländern und Gemeinden in Sachen Corona anbelangt.