RTL/ntv Frühstart

Bundes-Koordinator über Lufthansa-Streit: Auf Fairness achten!

29. Mai 2020 - 11:50 Uhr

Fronten verhärtet

Die Lufthansa-Rettung steht auf der Kippe. Seit die EU-Kommission das Rettungspaket der Bundesregierung nur mit Auflagen genehmigen will, ist eine Insolvenz der Airline nicht mehr ausgeschlossen. Denn der Aufsichtsrat der Airline will keine Forderungen aus Brüssel umsetzen. Der Luftfahrt-Koordinator der Bundesregierung glaubt dennoch an einen guten Ausgang des Streits mit der EU-Kommission. Aber auch er meint, es müsse fair zugehen.

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Angebot liegt vor

"Es gibt Angebote, die liegen auf dem Tisch und bislang sind wir uns noch immer einig geworden. Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch hier gelingt", sagte Thomas Jarzombek im RTL/ntv-Frühstart. Angeblich soll die Lufthansa nach dem Willen der Kommission Start- und Landerechte in Frankfurt und München an Konkurrenten abgeben. Der Aufsichtsrat des Unternehmens lehnt darum die Annahme des Rettungspakets ab.

Hilfen ohne Auflagen

Airlines wie SAS und KLM/Air France hatten ebenfalls staatliche Finanzhilfen empfangen. Die EU-Kommission hatte daran aber keine Auflagen geknüpft. Zum Eindruck, die Lufthansa werde benachteiligt, sagte der CDU-Politiker: "Das ist der Punkt, den wir gerade auch mit der EU-Kommission besprechen müssen. Wie weit können solche Auflagen gehen?2

Generell bekannte sich der Luftfahrt-Koordinator dafür, dass es einen Wettbewerbsrahmen in Europa geben müsse. "In diesem konkreten Fall muss man genau darauf schauen, dass man da Fairness hat zwischen den verschiedenen Akteuren und den verschiedenen Airlines.

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