RTL News>News>

Der Fall Brryan Jackson: Vater infizierte sein Baby mit HIV – er wollte keinen Unterhalt zahlen

Der Fall Brryan Jackson: Vater infizierte sein Baby mit HIV – er wollte keinen Unterhalt zahlen

Vater injizierte seinem Baby HIV-verseuchtes Blut

Dass Brryan Jackson aus St. Luis im US-Bundesstaat Missouri überhaupt noch lebt, grenzt an ein Wunder. Als er mit elf Monaten einen schrecklichen Asthmaanfall bekam, musste er ins Krankenhaus. Doch nicht die Krankheit war die größte Gefahr für das Baby, sondern sein eigener Vater. Der Mann wartete einen unbeobachteten Moment im Krankenzimmer ab und injizierte seinem Kind HIV-verseuchtes Blut.

Brryan Jackson wäre fast gestorben

Weil er keinen Unterhalt für seinen Sohn zahlen wollte, versuchte der Laborant ihn auf diese Weise zu töten. Zuerst sah auch alles so aus, als ginge der Plan des Vaters auf. Die Ärzte rieten Brryans Mutter schon, die Beerdigung des Babys vorzubereiten. Wie sie den ganzen Albtraum erlebte, erzählt sie im Video.

Doch der kleine Junge überlebte. Inzwischen ist er 26 Jahre alt und kann trotz der Infektion ein relativ normales Leben führen. Nur eine Frage hat sein Vater ihm nie beantwortet. "Ich weiß, du hast was Schlimmes getan – warum kannst du dich dafür nicht entschuldigen?", schrieb Brryan Jackson seinem Vater ins Gefängnis. Der hat bis heute aber nicht auf seinen Brief reagiert.